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St. Georgen "Wir freuen uns voller Tatendrang"

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Auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Dirigenten Slawomir Moleta (Zweiter von links) freuen sich die Vorsitzenden der Stadtmusik Lisa Reuter, Simon Gronau und Patrick Hilpert. Fotos: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Nach langer Suche hat die Stadtmusik mit Slawomir Moleta einen neuen Dirigenten. Im Zuge dessen möchte das Orchester mehr Präsenz in der Region zeigen und die Jugendarbeit umstruktu­rieren.

St. Georgen. Es habe einen längeren Suchprozess gegeben, mit Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und an der Musikhochschule Trossingen, so Patrick Hilpert, der zusammen mit Lisa Reuter und Simon Gronau den Vorsitz Stadtmusik inne hat. Verschiedene Bewerber seien zum Probespielen und einem Gespräch da gewesen. Schließlich habe man sich einstimmig für Moleta entschieden. "Wir freuen uns und sind voller Tatendrang."

Studium in Breslau und in München

Er komme aus einer musikalischen Familie, erzählt der 1963 geborene Moleta. Schon mit zehn Jahren habe er in Südpolen in einer Bergmannskapelle Klarinette gespielt. Später besuchte er eine der besten Musikschulen Polens und wechselte zum Fagott. Es folgten weitere Ausbildungen und Engagements in verschiedenen Orchestern, ein Studium in Breslau, zwei Semester in Prag und ein Aufbaustudium in München, inklusive der Auszeichnung als Diplom-Musiklehrer.

Mit seiner Frau, ebenfalls Musikerin, überlegte er was zu tun sei und entschloss sich zum Umzug nach Rottweil. Dort lebt das Paar seit nunmehr 25 Jahren. Moleta ist seit längerem an verschiedenen Musikschulen der Region tätig. Unter anderem seit etwa 20 Jahren an der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen.

Künftig möchte er seinen Schwerpunkt auf die Tätigkeit als Dirigent legen, aber weiterhin in Rottweil und Schramberg tätig sein.

Die Arbeit an der Jugendmusikschule plus die Dirigententätigkeit seien eine interessante Kombination, so Moleta zur Frage, warum er sich für eine Bewerbung entschied. Bei der Probe mit der Stadtmusik habe er gemerkt, dass sich eine Zusammenarbeit lohnen könne. Da sei noch mehr Potenzial drin und die Möglichkeit, auf einem höheren Niveau Musik zu machen.

Einen weiteren Vorteil sieht Moleta in seiner Lehrtätigkeit an der Jugendmusikschule. Durch diese Verbindung könne man die Kooperation der beiden Vereine vertiefen. Tatsächlich gibt es laut Hilpert schon seit dem Sommer eine Kooperation mit der Jugendmusikschule, in der Form, dass Jungmitglieder der Stadtmusik dort ausgebildet werden. Bisher hatte die Stadtmusik das selbst mit Ehrenamtlichen oder angestellten Lehrern organisiert. Die Umstellung bringe beiden Vereinen Vorteile. Die Stadtmusik könne das Orchester mit einem breiteren Repertoire an Instrumenten ausstatten, die Schüler der Jugendmusikschule im Gegenzug Erfahrungen im Jugendensemble sammeln. Das fördere auch den sozialen Aspekt. Hilpert hofft, dass die Kooperation wächst und gedeiht.

Was Moleta angeht, so hat er durchaus Ideen für die Zukunft der Stadtmusik. Er würde gern mehr Auftritte realisieren und dafür sorgen, dass die Stadtmusik in der Region mehr Präsenz zeigt. Das führe zu musikalischem Austausch. Auch brauche man mehr Mitglieder. Derzeit gibt es laut Hilpert nur etwa 35 Aktive.

Zunächst gelte es, das Weihnachtskonzert vorzubereiten und erfolgreich zu absolvieren, so Moleta. Derzeit werde die Nachwuchsarbeit geplant und neu ausgerichtet. Er hoffe, dass bereits am Jahreskonzert ein paar Jungmusiker mitmachen können. Bezüglich der musikalischen Ausrichtung wollte Moleta keine konkreten Angaben machen. Das sei stets ein großer Kompromiss zwischen Dirigent, Musikern und den Zuhörern. "Wir machen Musik für uns, aber auch für das Publikum."

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