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St. Georgen Talentierte Pianisten glänzen bei Gala

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"Bei mir sind alle Teilnehmer Gewinner" – getreu diesem Motto stehen alle Teilnehmer beim internationalen Reinhold Glière Klavierwettbewerb auf der Bühne. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

"Bei mir bekommen alle Teilnehmer einen Preis", strahlte eine sichtlich erleichterte Gabriele König am Ende eines Wettbewerbs, der sie über alle Maßen gefordert hatte.

St. Georgen. Immerhin galt es 43 mehr oder weniger junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Lehrern aus aller Welt in der Bergstadt unter zu bringen. Der sechste "Internationale Reinhold-Glière-Klavierwettbewerb", den die engagierte Klavierlehrerin seit 2001 im zweijährigen Rhythmus ausschreibt, ist nur einer der Wettbewerbe, die in der Bergstadt auf ihre Initiative hin stattfinden.

Hohes pianistisches Niveau zu erwarten

Bereits 31 Mal holte König bisher junge Künstler in die Bergstadt. Dazu hatten sich hoch begabte Pianisten aus Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Litauen, China, Südkorea und aus der Russischen Föderation angemeldet. So durfte man ein hohes pianistisches Niveau erwarten, so die Organisatorin.

"Insgesamt kamen bisher Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern", strahlte Gabriele König und räumte ein, dass weiterhin Wettbewerbe stattfinden würden. Zumindest solange sie als Lehrerin tätig sei. "Ich fürchte aber, danach wird das einschlafen", äußerte die Musiklehrerin.

Für sie sind Wettbewerbe etwas sehr Wichtiges, vor allem auf internationale Ebene. "Im Vergleich mit gleichaltrigen jungen Künstlern sieht man, wo man wirklich steht mit dem, was man gelernt hat", weiß König. Und – "wir hatten diesmal eine sehr gute Konkurrenz. Wir werden heute ausgezeichnete Schüler erleben", erklärte sie dem Publikum. Natürlich könne es dennoch passieren, dass einer der Künstler mal kleine Fehler einbaut, "...denn die Anspannung des Wettbewerbs ist nun weg", betonte sie. Dennoch war die relativ kurz gehaltene Gala unterhaltsam und vergnüglich. Es gab diesmal drei Preisträger. Die Jury hatte entschieden, dass nicht nur die ausgezeichnete 28-jährige Solistin Sujin Lee würdig sei, den geflügelten "Oskar" zu erhalten, sondern auch das Duo Sirma Velichkova und Stanislav Dimitrov.

 
 

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Dieter Vaas

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