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St. Georgen "Nie den Kopf in den Sand gesteckt"

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Geschäftsführer Thomas Botta ehrt Walter Burgbacher und Siegfried Blum für 20 Jahre Treue zur Firma gemeinsam mit seinem Kollegen und Firmengründer Alfred Fehrenbacher. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

St. Georgen. Beinahe unbemerkt beging in St. Georgen ein kleines, aber feines Unternehmen sein 50. Firmenbestehen: Die Alfred Fehrenbacher GmbH wurde durch den Namensgeber 1963 gegründet – zunächst als Qualitätsverbesserer für die Firma PE.

Dort war der Firmengründer auch hauptberuflich Anwendungstechniker, später dann Werksleiter eines der Dual-Werke. Zunächst in Hardt, später in St. Georgen begann er 1963 zunächst damit, Automaten-Drehteile nachzuarbeiten, als Selbstständiger neben seiner Tätigkeit bei PE. Qualifizierte Arbeitskräfte seien rar gewesen damals und die Automaten recht ungenau. Wirklich selbstständig machte sich Alfred Fehrenbacher erst im Jahr 1987.

In der Kabelkonfektion ist die Firma heute zuhause. Als der Name Dual nach der Insolvenz verkauft und ausgeschöpft wurde, lieferte Fehrenbacher bis zuletzt Teile an die Nachfolgefirmen. Und als alle meinten, nun sei mit dem Namen kein Staat mehr zu machen, kaufte er diesen schließlich im Jahre 2002 wieder zurück in die Bergstadt.

Ursprünglich ging er davon aus, dass ein paar Analog-Plattenspieler pro Jahr eigentlich immer gehen würden. Mit rund 500 Stück pro Jahr sei über einen recht kurzen Zeitraum die Investition wieder drin. Dass der gute alte Plattenspieler aber eines Tages wieder "in" sein könnte, damit hat selbst der alte Dual-Mitarbeiter nicht gerechnet. Heute verkauft das Unternehmen wieder zwischen 15 000 und 20 000 Stück. Es werden sogar wieder neue entwickelt.

"Die echten Dual-Plattenspieler sind heute zu 100 Prozent wieder Made in Germany, und zwar aus unserem Haus", strahlt Fehrenbacher. Es gebe zwar billige Nachahmerprodukte aus Fernost. "Die haben mit unseren Geräten aber gar nichts zu tun", betonen beide Geschäftsführer.

Doch auch in ihrem ursprünglichen Geschäftszweig ist die Alfred Fehrenbacher GmbH gut aufgestellt und hat sich durch Verbesserungen in der "Crimp-Technik" sogar deutlich verbessert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem beispielsweise Metallsteckerzungen an Kabel angequetscht werden. Hier verfügt die Firma über ein ausgeklügeltes System an Stanz-Crimptechnik, bei der in einem Arbeitsschritt aus einem Metallband die Stecker­zungen ausgestanzt und dann direkt ans Kabel gecrimpt werden.

Lichtobjekte in gehobenem Stil

Ein neuer Zweig der Firmengeschichte ist "FEBA-Light". Lichtobjekte in gehobenem Stil können mit LED- und Glasfasertechnik für Kunden mit besonderen Ansprüchen verbaut werden. Dabei unterstützt die Firma Architekten und Lichtplaner bei der Umsetzung ihrer kreativen Raumgestaltung.

Nachdem einige Jahre lang sein Sohn als Nachfolger bereits in der Firmenführung integriert war, erlebte Alfred Fehrenbacher vor zwei Jahren einen herben Rückschlag: Der designierte Nachfolger zog sich komplett zurück. Doch "ich war nie der Typ, der den Kopf in den Sand steckt", erklärte der 79-Jährige. Er habe einen Geschäftsführer gesucht und schließlich in Thomas Botta aus Schramberg-Sulgen den Mann gefunden, dem er zutraut, die Firma zu übernehmen.

Wie der Seniorchef selbst ist auch Botta ein Mann der Tat. Er installiert im kommenden Jahr eine absolute Neuerung in der Firma: "Wir werden erstmals in der Firmengeschichte ausbilden", strahlte Botta, der damit das Unternehmen zukunftsfähig machen will. Doch natürlich weiß auch er, dass das Knowhow in der Erfahrung der "Alten" liegt .

Jetzt ehrte er mit Alfred Fehrenbacher während der Weihnachtsfeier drei Mitarbeiter, die der Firma seit 20 Jahren die Treue halten: Siegfried Blum ist Produktionsleiter, Walter Burgbacher Leiter der Qualitätssicherung und Rosa Gorfer aus der Produktion.

 
 

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Dieter Vaas

Fax: 07724 94818-15

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