St. Georgen Moderne Zeitmessung im Einsatz

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Gerhard Mengesdorf (links) und Hansjörg Staiger werben für den Stadtfestlauf. Fotos: Vaas Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Stadtfestlauf am 1. Juli wird in diesem Jahr durch moderne Zeitmessung noch attraktiver. Beim Zieleinlauf müssen die Teilnehmer nicht mehr in einen "Kanal". Ihre Zeit können sie sich sofort ausdrucken und die Urkunde gibt’s per Internet. Über Online sind bereits Anmeldungen möglich.

St. Georgen. Laut dem Turnvereinsvorsitzenden Gerhard Mengesdorf und Hansjörg Staiger, Vorsitzender des TV-Fördervereins, sind die Vorbereitungen für den Stadtfestlauf abgeschlossen. Das Angebot und die Startgebühren sind gleich wie im vergangenen Jahr. Die große Neuerung kommt bei der Zeitmessung.

Bislang mussten die Teilnehmer beim Zieleinlauf in einen "Kanal". Allein zum Einleiten waren drei, vier Kräfte erforderlich. Viele liefen dennoch vorbei und durchs große Tor. Es kam zu Ungenauigkeiten bei der Zeitmessung. Proteste oder zumindest Diskussionen waren die Folge. Das Wettkampfbüro musste Video-Aufzeichnungen vom Einlauf auswerten, was wie das gesamte Prozedere sehr zeitaufwendig war.

Deshalb machten sich die Verantwortlichen auf die Suche. Auch auf Empfehlung des Badischen Leichtathletikverbands kam unter einer handvoll an Bewerbern ein Dienstleister aus Karlsruhe zum Zug. Er ist auch auf kleinere Veranstaltungen spezialisiert.

Das Zeitmessverfahren erfolgt über einen Transponder. In der Startnummer ist ein elektronischer Baustein integriert. Das erspart so manche Unwägbarkeit, versichern die Verantwortlichen. Die Teilnehmer dürfen durchs große Tor laufen und können gleich im Anschluss sich selbst eine Schnellurkunde mit der gelaufenen Zeit ausdrucken. Per Online erhalten sie schließlich ihre Urkunde. Alles kommt aus einer Hand. Auch dies erspart viel Arbeit bereits in der Vorbereitung.

Rekordbeteiligung bei über 800 Teilnehmern

Dieser weitere Qualitätsschritt bringt vielleicht zusätzlichen den einen oder anderen neuen Starter. Im vergangenen Jahr waren es über 600, die bisherige Rekordbeteiligung liegt bei über 800. Beim Hauptlauf über 10,5 Kilometer sind es zwischen 150 und 200 Starter. Allein die Teilnehmer am Denzercup machen mehr als die Hälfte aus. Hier gibt es auch zwei Wertungen: die Gesamtwertung sowie ohne Denzercup eine Zweitwertung um die "Stadtmeisters chaft". Beim Massenstart sind auch die Teilnehmer am Halb marathon dabei, die zweimal die Strecke bewältigen müssen.

Fehlgeschlagen ist der Versuch, in der Bergstadt Meisterschaften für kommunale Mannschaften aus ganz Baden-Württemberg zu etablieren. Es kamen nur Einzelläufer aus dem Ländle. Das Rathaus St. Georgen war nur im "Kampf gegen sich selbst" im Einsatz. Gut angenommen werden dagegen der Firmencup (alle Teammitglieder kommen aus einem Unternehmen) sowie der Mannschaftscup (hier können beliebige Gruppen zusammengestellt werden).

Verkürzt wurde bereits im vergangenen Jahr die Distanz beim Schülerlauf von 2,5 Kilometer auf 1300 Meter. Dies erfolgte auf Wunsch der Eltern, für die der Übergang vom Bambini-Lauf (400 Meter) zu groß war. Besonders Werbung hierfür wollen die Organisatoren nach den Ferien auch in den Schulen machen.

Beim Nordic Walking gibt es keine Sieger, weil immer wieder Vorbehalte zu hören waren. Statt dessen erfolgt unter den Anwesenden eine Verlosung der Preise.

Veranstalter ist der Fördervein des Turnverein. Dieser bedachte vergangenes Jahr auch die Bürgerstiftung sowie die Stadtfestgemeinschaft mit Spenden. Er ist zudem auf die Unterstützung durch Feuerwehr und Rotes Kreuz angewiesen, die auf jeden Fall einen Obulus erhalten.

Das Anmeldeverfahren soll weitgehend per Online erfolgen. Es wird aber auch wieder Sammellisten in den Betrieben geben, die dann vom Veranstalter erfasst werden. Die Werbung ist weit gestreut. Anmeldungen sind bereits online möglich. Wer auf die städtische Homepage geht, muss sich allerdings erst durchklicken, weil der Link noch fehlt.

Weitere Informationen: www.st-georgen.de/,Lde/Startseite/Freizeit+_+Kultur/stadtfestlauf.html oder www.my1.raceresult.com

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