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St. Georgen Lehrreiches und lustiges Kinderkonzert

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Es gibt keine Berührungsängste. Die Kinder kommen nicht nur shcnell an den Bühennrand, sondern dürfen auch zu den Musikern auf dem Bühne kommen. Foto: Schwarzwälder-Bote

St. Georgen. Bernd Rimbrecht, der Leiter der Jugendmusikschule, begrüßte in der Stadthalle die zahlreich erschienenen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern.

Eine Kindergartengruppe war auch darunter. Die Kleinen wollten nah am Geschehen sein und belegten die Plätze vor der Bühne, auf der nach lautem gemeinsamem Rufen die Musiker erschienen. Zunächst hat Jochen Neuffer sein Piano vorgestellt. Mini Schulz meinte: "Mein Kontrabass ist mit der Geige vergleichbar und der Bogen ist mit Pferdeschweifhaaren bespannt."

Gregor Jenne verglich sein Saxofon mit dem Ton der Schiffe im Hamburger Hafen. Er kann aber auch Töne wie mit einer Trillerpfeife erzeugen.

Klatschen im Viervierteltakt

Viel zu erzählen über sein Schlagzeug hatte Obi Jenne, der auch moderierte. Zunächst übten alle das Klatschen im Viervierteltakt. Anhand von Kinderliedern erklärte er die Regeln des Jazz. Ganz wichtig hierbei ist das Schnipsen mit den Fingern und dass Zwischenapplaus durchaus erwünscht ist. Schulz lobte die Anwesenden und meinte lachend: "Alle sind ja unheimlich musikalisch, gibt’s hier eine Musikschule?" Seiner Meinung nach kommt der Blues aus dem Schwarzwald und bewies das mit dem lange von ihm gesuchten Lied: "Drauße im Wald, a klei’s Schneele g’schneit."

Etliche Kinderlieder eigneten sich zum Mitmachen. Zu "Hänsel und Gretel" bildeten die Erwachsenen mit beiden Händen die Tannen. Zu "Ein Vogel wollte Hochzeit machen" jazzte der Sperber und für den Star gab es ein Schlagzeugsolo.

Der Auerhahn erklang im Heavy Metal-Stil, rau und dröhnend. Mit "He ho spann den Wagen an" ist laut Obi Jenne der Hip-Hop entstanden.

Bei der Zugabe sind die Kleinsten auf der Bühne

Der in zwei Hälften geteilte Saal hatte Spaß mit dem perfekt dazu gesungenen Kanon. Am Ende des einstündigen Konzertes durften die Kleinsten die Bühne stürmen und bei der Zugabe "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" euphorisch mit machen. Mit dem Jazz-Führerschein wird es bei künftigen Konzerten nur noch Kenner dieses Musikstiles geben und der Zwischenapplaus wird an verdienter Stelle erklingen.

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