St. Georgen Langer Applaus belohnt tolle Sänger

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Die Maxim Kowalew Don Kosaken verzauberten mit ihren Stimmen die Besucher. Foto: Paskal Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Christel Paskal

Der Kleinste war der Größte mit seiner heraushörbaren Stimme. Besucher im ausverkauften Haus des Gastes erleben stimmgewaltige Maxim Kowalew Don Kosaken.

Königsfeld. Die Besucher drängten ins Haus des Gastes. Selbst nachdem alle Stühle bereits belegt waren, warteten weitere Besucher am Eingang. Der Hausmeister zauberte buchstäblich weitere Stühle herbei, so dass am Ende alle nahe beieinander sitzend auf die Akteure des Abends warten konnten. Die Bühne schmückte ein festliches Gesteck und davor stand ein prächtiger Christbaum.

Allen Akteuren Freude am Singen anzumerken

Und dann kamen sie auf die Bühne, die sieben schwarz gekleideten Sänger mit ihren blank polierten Stiefeln. Zur Ehre Gottes erklang mit "Skinie" ein alter Kirchengesang. Dirigent Viachaslau Yeromin erklärte die einzelnen Lieder. Die wenigsten im Saal haben wohl die in russischer Sprache gesungenen Lieder verstanden. Das war aber vollkommen egal. Vielleicht war es sogar von Vorteil. Die Besucher konnten sich so auf die herrlichen Stimmen konzentrieren. Allen sieben Sängern mit ihren Bariton-, Bass- und Tenorstimmen war die Freude am Singen anzumerken. Aber der Kleinste war deutlich herauszuhören. Es war ein wahrer Genuss, Aliaksandr Lushchyk bei "Ich bete an die Macht der Liebe" von Bortnijanskij zuzuhören. Selbst seine Kopfstimme war bei den Stück "Abendglocken" überwältigend. Mit donnerndem Beifall dankten ihm die Zuhörer dafür. Gemeinsam und voll konzentriert ertönten sowohl sakrale Lieder wie auch russische Volksweisen. Beinahe alle Sänger hatten ihren Solopart. Den A-Capella-Gesang begleitete Anatoli Kunitski zeitweise mit seiner Ziehharmonika. Kräftiger Applaus und Bravo-Rufe blieben nicht aus. Natürlich machte das begeisterte Publikum zu "Kalinka" rhythmisch klatschend mit. Die nicht enden wollenden lauten Zugabe-Rufe belohnten die Maxim Kowalew Don Kosaken am Schluss mit zwei Zugaben, davon auf Deutsch gesungen das Wiegenlied "Guten Abend, gut’ Nacht" von Johannes Brahms. Bei der zweiten Strophe stimmten die Zuhörer mit ein. Langer Applaus und stehende Ovationen beendeten einen grandiosen Konzertabend. Anschließend signierte das Ensemble noch die in der Pause gekauften CDs, und der musikalische Gesamtleiter Maxim Kowalew ließ sich mit seinen Sängern fotografieren.

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