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St. Georgen Jury würdigt überraschend gleich vier Musiker

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Erstmals als Ensemble trugen sich Madeleine Schlipf, Raffael Felde und Thomas Duttenhöfner gemeinsam mit ihrer Lehrerin Gabriele König als Preisträger in die Gewinnerlisten ein. Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

St. Georgen. "Bei mir bekommen alle Teilnehmer einen Preis", strahlte eine sichtlich erleichterte Gabriele König am Ende eines Klavierwettbewerbs, der sie über alle Maßen gefordert hatte. Immerhin galt es, im Alleingang 43 mehr oder weniger junge Musiker mit ihren Lehrern aus aller Welt in der Bergstadt unterzubringen.

Der internationale Johann-Baptist-Cramer-Klavierwettbewerb, den die engagierte Klavierlehrerin seit 2001 im zweijährigen Rhythmus ausschreibt, ist nur einer der Wettbewerbe, die in St. Georgen auf ihre Initiative anstehen. 29 Mal holte sie bisher junge Künstler in die Bergstadt, das achte Mal war es dieser Wettbewerb. China, Korea, Litauen, Ukraine, Russland, die Tschechische Republik und Deutschland – aus diesen Ländern kamen diesmal die Teilnehmer. "Insgesamt kamen bisher Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern", stellte Gabriele König fest. Sie trage die Wettbewerbe aus, solange sie noch als Lehrerin tätig sei, räumt sie ein. "Ich fürchte aber, danach wird das einschlafen." Für sie sind Wettbewerbe etwas sehr Wichtiges, vor allem internationale. "Im Vergleich mit gleichaltrigen jungen Künstlern sieht man, wo man wirklich steht mit dem, was man gelernt hat", weiß Gabriele König.

"Wir hatten diesmal eine sehr gute Konkurrenz, wir werden heute ausgezeichnete Schüler erleben", erklärte sie dem Publikum bei der Abschlussgala. Natürlich könne es dennoch passieren, dass eines der Kinder mal kleine Fehler einbaut, denn "die Anspannung des Wettbewerbs ist nun weg", betonte sie. Dennoch war die recht kurz gehaltene Gala unterhaltsam-vergnüglich – und wartete mit einem vielleicht etwas überraschenden Ergebnis auf: Es gab diesmal zwei, nein eigentlich vier Preisträger. Denn die Jury hatte nicht nur den ausgezeichneten 27-jährigen Solisten Oleksii Gerych aus der Tschechischen Republik für würdig befunden, den Preis zu erhalten, sondern auch das von ihr geführte Ensemble mit Madeleine Schlipf, Thomas Duttenhöfner und Raffael Felde. Als Duo waren Felde und Duttenhöfner bereits beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" sehr positiv in Erscheinung getreten – und Madeleine Schlipf gehörte jahrelang zu den besten Schülerinnen der Lehrerin.

Auch beim Vorspiel bewiesen sie trotz des Handicaps, dass nur ein Flügel und ein elektronisches Klavier zur Verfügung standen, eine sehr reife Leistung beim Cramer-Stück Rondo "Irish Air".

 
 

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Dieter Vaas

Fax: 07724 94818-15

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