St. Georgen Jeder geht jetzt seinen eigenen Weg
Schwarzwälder-Bote, 13.07.2012 22:02 Uhr
Neun Neuntklässler und 19 Zehntklässler wurden bei der Schulentlassfeier der Robert-Gerwig-Schule verabschiedet. Lob und Preis gab es für Juliana Maria Hör (von links),Yannik Jäger, Egor Koneger, Giorgio Bianchi, Sabrina Fazio, Tanja Zipperle, Simon Herdt und Violetta Majorow.Foto: privat
Von Stephan Hübner
St. Georgen. Neun Neuntklässler und 19 Zehntklässler wurden bei der Schulentlassfeier der Robert-Gerwig-Schule verabschiedet. 30 Schüler gehen ins zehnte Schuljahr. Die Gäste freuten sich über ein unterhaltsames Programm mit Musik sowie Rück- und Ausblicken.
Nach der mehrsprachigen Begrüßung sorgte die Schulband mit Sängerin Elisa Tafuro vor allem bei den Klassenkameraden für Jubel. Bürgermeister Michael Rieger lobte den Auftritt und wünschte den Schülern, dass die Schulzeit lange in Erinnerung bleiben möge und sie gern daran zurück dächten. Nun gehe jeder einen ganz eigenen Weg. Das Bildungssystem halte viele Möglichkeiten offen. Auch als Hauptschüler könne man es zum Professor bringen. Rieger berichtete über seinen Werdegang von der Hauptschule bis zur Fachhochschulreife mit 30 Jahren. Zwar gehe es mehr denn je um Eigeninitiative. Was aber ebenfalls zähle, sei Neugier, die in jedem stecke, außerdem eine Portion Mut. "Scheut Euch nicht, den Schritt zu wagen, den Ihr Euch vorgenommen habt."
Die Klasse 9 a rief mit der Multimedia-Präsentation "Im Wandel der Zeit" Erinnerungen an frühe Kindertage wach und stellte in kurzen Videos Abschlussschüler vor.
"Ihr müsst Euch Ziele setzen", meinte Andreas Hilpert vom Förderverein. "Wenn ich will, kann ich alles erreichen." Humorvoll, in Form eines Stummfilms mit Musikbegleitung, beleuchtete die zehnte Klasse unter dem Titel "Kleines Schülerprofil" die Schulzeit im Zeitraffer.
Einen alphabetisch geordneten "Blick in die Zukunft" wagte die 9 b. Die Liste der Wortassoziationen reichte von Aufregung und Chancen über Freude und Neuanfang bis hin zu Veränderung und Ziele erreichen.
Rektor Jörg Westermann verglich die Schule mit einer Bahnreise. Sie beginne damit, ein Ziel auszusuchen. Man treffe angenehme und unangenehme Menschen. Vielleicht verändere sich das Ziel, aber irgendwann stehe man am Bahnhof. "Ich hoffe, dass Ihr insgesamt eine angenehme und gute Reise hattet."
Seit der siebten Klasse als Schulsanitäter aktiv
Verabschiedet wurden Simon Davidsen, Bettina Fleig und Robin Kieninger aus dem Schulsanitätsdienst. Alle drei hatten sich seit der siebten Klasse Klasse der Verantwortung gestellt, für verletzte Schüler da zu sein.
Lobe und Preise erhielten Giorgio Bianchi, Sabrina Fazio, Shannon Cindy Heinisch, Simon Herdt, Juliana Maria Hör, Yannik Jäger, Egor Koneger, Violetta Majorow und Tanja Zipperle. Den Preis des Bürgermeisters für soziales Engagement erhielt Yannik Jäger, der laut Rieger immer bereit war, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie sein Wissen bereitwillig anderen zur Verfügung stellte.
Lehrer Christian Föhrenbacher, der demnächst an eine andere Schule wechselt, verabschiedete auch Schülersprecherin Paulina Victoria Lapigrowski. Sie war die erste, die die Schule nicht nur örtlich vertrat, sondern auch Wahlfrau im Landesschülerbeirat Baden-Württemberg war.
Verabschiedet wurden zudem Elsa Albach, Domenica Costantino, Simon Georg Davidsen, Thomas Justus, Sven Kuß, Julia Schnell, Luca Luigi Sebastiano, Sven Kai Stern, Elise Töpfer, Pia Wohlgemuth und Eda Yeyin aus der zehnten Klasse, Luca Crudo, Betina Fleig und Robin Kieninger aus der 9 b sowie Dilan Anli, Kim Alina Emmerich, Marianne Carola Scherer und Elisa Tafuro aus der 9 a. Der Rest geht ins zehnte Schuljahr.


