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St. Georgen Immer für eine Überraschung gut

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Ein großes Festival-Orchester steht beim Bergstadtsommer zur Verfügung. Im Bild die Cello-Gruppe zu sehen. Fotos: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote

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Mit der Großen Nacht der Filmmusik fand der Bergstadtsommer ein harmonisches Ende. Das Finale des Musikfestivals konnte zehn erfolgreiche Jahre feiern, bot einige Überraschungen und hob die "Rhapsodie" von David Menke aus der Taufe.

St. Georgen. Außergewöhnlich war mit dem städtischen Bauhof zudem der Austragungsort, der bestens durch die Mitarbeiter und mit Segen von Bürgermeister und Stadtrat präpariert war.

Außergewöhnlich auch der Umstand, dass die Luzernerin Sabrina Auer binnen weniger Stunden die erkrankte Sabrina Weckerlin ersetzen musste. Weitere Besonderheiten waren die Auftritte der Geigerin Sandy Cameron, des Saxofonisten Libor Sima und der kleinen Gesangsfee Anna Kefer. Das Schwarzwald Kammerorchester entwickelte sich zum riesigen sinfonischen Apparat. Karsten Dönneweg sah man seine Dirigierfreude an. Er führte gelassen, ließ seine Musikerinnen und Musiker kommen, bot gerade der Jazzgruppe um Obi Jenne Freiräume und kommentierte charmant-verbindlich die Darbietungen. Als Teufelsgeigerin präsentierte sich Sandy Cameron, die keine streicherischen Finessen ausließ, in passende Kostüme schlüpfte und mit ungeahntem akrobatischen Körpereinsatz faszinierte. Sie trug dazu bei, dass der Samstagabend zu Sternstunden der Filmmusik wurde.

Dazu gehörten auch die Akustik- und Lichteffekte, die Plakateinblendungen als Programmzettel, die Bayreuther Wagner-Rufe und die Pausenbewirtung, um St. Georgen ein unvergessliches gesellschaftliches Ereignis zu bescheren. Cameron zog in den Bann, ging bei Schindlers Liste gefühlvoll in die Tiefe, betörte mit Zigan-Impressionen, verkörperte die kleine Meerjungfrau oder ging im explosiven Geigerhimmel des Scherenmanns oder des Puppen-Grusicals "Nightmare before Christmas" auf.

Schon mit dem "Superman March" kündigte sich pathetisch-bombastische Musik an. Mit ihrer zauberhaften Musical-Stimme führte Sabrina Auer in die Leinwand-Traumwelt, bot sehnsuchtsvoll in lieblicher Aura den Titanic-Song, gab sich rockig-poppig bei "Yes" (Dirty Dancing), rührte mit dem Lullaby „Dir gehört mein Herz“ (Tarzan) an und agierte knallhart bei "Skyfall" – 007 ließ grüßen. Eigentlich ist er Fachmann des Fagotts: Libor Sima. Seine Ausdrucksstärke mit Alt- und Tenorsax ließ gleichwohl keine Wünsche offen, besonders bei "You must believe in spring". Leider nur kurz war die ausgezeichnete Oboistin Anette Schütz mit der Titelmelodie zu "The Mission" zu hören und neben anderen ergänzten Harry-Potter-Melodien oder „Die Gefährten“ und "Jurassic Parc" das opulente Programm. Zum Schluss gab es noch ein kleines Da capo für alle Helfer auf und hinter der Bühne, riesiger Beifall inbegriffen.

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