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St. Georgen Ende des Jahres ist vorerst Schluss

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Foto: Eich Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Landgasthof Engel in Brigach wird Ende des Jahres vorerst schließen. Hintergrund sind wohl Meinungsverschiedenheiten zwischen Pächterin und Besitzer. Aber: Der Gastronomiebetrieb soll weiterhin bestehen bleiben.

St. Georgen-Brigach. Von einer "fadenscheinigen Erklärung" und einem "bitteren Beigeschmack" spricht Antje Wiedemann, wenn es darum geht, warum die Pächterin des Landgasthofes Engel in Brigach ab 1. Januar nicht mehr den Gastronomiebetrieb leiten wird. Doch was sind die Hintergründe?

Über die Facebook-Seite des Gasthauses ließen die Betreiber vor wenigen Wochen verkünden, dass eine "private Party" aufgrund von "ungebetenen Gästen" ausgeartet sei – Türen seien mutwillig zerstört worden. "Es ist eine Schande, dass solche Menschen nicht zu ihrem hirnlosen Handeln stehen", poltert man gegenüber den bislang Unbekannten. Die Konsequenz: "Der Betrieb wird zum Jahresende schließen." Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erklärt Wiedemann außerdem: "Das Pachtverhältnis wurde wegen der Feier gekündigt."

Besitzer stellt klar: keine Kündigung

Ist die Party der einzige Grund, warum das Tischtuch zwischen der Pächterin und Besitzer Georg Wentz zerschnitten ist? Wiedemann: "Man kann etwas zum Vorwand nehmen, um einen Grund zu finden."

Wentz, zugleich Ortsvorsteher von Brigach, bestätigt, dass Antje Wiedemann ab 1. Januar 2018 nicht mehr Pächterin sein wird. Er stellt jedoch klar: "Wir haben den Pachtvertrag nicht gekündigt, er wurde nur nicht verlängert." Zu den Gründen hält sich Wentz bedeckt. "Die Feier hat das Fass aber zum Überlaufen gebracht." Die Pächterin lässt dabei zudem durchscheinen, dass man sich hinsichtlich des Konzepts nicht immer einig gewesen sei.

Eskaliert sei die Situation dann nach der Party. Offenbar, so wird in den sozialen Netzwerken berichtet, seien dabei über 100 Gäste im Lokal gewesen. Dadurch, dass die Veranstaltung wohl über Facebook öffentlich gemacht wurde, seien auch ungebetene Gäste angelockt worden. Doch was ist tatsächlich an jenem Wochenende im September im Traditionsgasthof vorgefallen, der für die Feier eigentlich geschlossen war? Hierzu will sich die 50-Jährige nicht weiter äußern. "Beschwert hat sich bei uns aber niemand von den Nachbarn", so Wiedemann.

Gaststätte soll weiterhin eine Zukunft haben

Klar ist nur: Für sie und ihre Familie endet damit ein rund 14-jähriges Zwischenspiel in dem Gasthaus. "Wir waren soweit zufrieden und hatten tolle Gäste", erklärt Wiedemann, die ihr Leben lang in der Gastronomie tätig war und sich nun aber eventuell in einer anderen Branche umschauen wird. "Aber ich habe das hier mit Herzblut gemacht."

Für Besitzer Georg Wentz ist dabei das Wichtigste, dass der Engel weiterhin eine Zukunft in Brigach hat. "Mir war schon beim Kauf wichtig, dass das Dorfgasthaus erhalten bleibt", erklärt er. Schließlich sei die Situation für Gaststätten in den ländlichen Regionen "sehr schwierig". Wann es mit dem Engel, den es seit 1847 gibt, weiter geht, verrät Wentz aber nicht: "Das ist bislang noch unklar."

Er geht davon aus, dass das Gasthaus zunächst eine Weile geschlossen bleibt. Anschließend soll eine Wiedereröffnung "mit einem anderen Konzept" erfolgen. Wie dieses Konzept aussehen könnte, will der Ortsvorsteher zwar nicht verraten. Er stellt jedoch klar: "Das Gasthaus wird weiterhin erhalten bleiben."

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