St. Georgen Eine Spritze für Herrn Lorenz

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Martin Marx von der EGT (im Hintergrund, Zweiter von rechts) hat eine ganze Menge Azubis mitgebracht, die den Schülern zeigen, wie Schaltungen funktionieren. So wie hier zu sehen Michael Nock (vorne, Vierter von links). Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Neue Wege geht man in der Schullandschaft St. Georgen in Sachen Berufsorientierung. Seit einiger Zeit sind die Schulen bei der Berufs- und Ausbildungsmesse im Frühjahr gemeinsam vertreten, erstmals wird im Bereich der berufsvorbereitenden Informationen kooperiert.

St. Georgen. Gestern hatten insgesamt 15 Firmen und Institutionen aus der Bergstadt und dem weiteren Umkreis die Möglichkeit, insgesamt 30 Berufe zu präsentieren, vom Altenpflegehelfer bis hin zum Zerspanungsmechaniker.

"Jede Schule hatte schon bestimmte Kooperationspartner, sodass es nicht schwerfiel, dieses Angebot zu machen", betonte der geschäftsführende Direktor der St. Georgener Schulen, Jörg Westermann. Eine kleine Herausforderung sei es gewesen, speziell am Bildungszentrum genügend Räume freizuschaufeln, da neun der Firmen hier zugange waren, sechs weitere haben sich in der Robert-Gerwig-Schule vorgestellt.

Für die Klassen acht und neun der Real- und Werkrealschule sowie die zehnten Klassen des Gymnasiums wurde dieser Tag gestaltet. Als Lehrkräfte sind den Schülern Guido Santalucia (Thomas-Strittmatter-Gymnasium), Martin Oberle (Realschule St. Georgen) und Silke Schwinghammer (Robert-Gerwig-Schule) zur Seite gestanden.

Drei Berufe respektive drei Betriebe mit ihren jeweiligen Tätigkeiten konnte jeder Schüler kennen lernen – so manche Firma oder Institution hatte auch "Hardware" mitgebracht, um den Schülern die Berufe sozusagen hautnah nahebringen zu können. So hatte sich im Schulhof Philipp Polster mit einem Rettungswagen einquartiert. Unter Zuhilfenahme der Schüler wurde dabei einer der Anwesenden "transportfertig gemacht" – zur Freude der Anderen.

Markus Schrieder und Florije Sula von der evangelischen Altenhilfe hatten neben dem Pflegedienstleiter des Elisabeth-Hauses, Michael Werner, auch "Herrn Lorenz" dabei. Dieser wäre wahrscheinlich an einer Überdosis Insulin gestorben, hätte man ihm nicht sicherheitshalber eine physiologische Kochsalzlösung in seinen Kunstkörper injiziert.

Als sehr positiv haben auch die Schulleiter diesen Tag für die Schüler erkannt, zumal außerdem wieder Kontakte zwischen den Schularten geknüpft werden konnten. Für das Gymnasium hat der stellvertretende Schulleiter Axel Dorer festgestellt, der Interims-Schulleiter der Realschule, Hubert Ilka konnte dem nur beipflichten. Und Jörg Westermann freute sich darüber, dass auch Schüler des Bildungszentrums in seine Schule gekommen sind, um dort beispielsweise etwas über Polizeiberufe zu erfahren, über "echtes Handwerk", Erzieher-Tätigkeiten oder über medizinische Fachangestellte. Rundum gelungen und fortsetzungsfähig sei die Veranstaltung, stellten alle Beteiligten fest. Nicht berührt werden davon "Bogy" und "Bors", die Praktikumsangebote von TSG und Realschule, die im Frühjahr stattfinden.

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