St. Georgen Eine Ära geht dem Ende entgegen

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Abteilungskommandant Andreas Joos freut sich auf die neuen Kameraden, Bürgermeister Michael Rieger ist erleichtert über die problemlose Integration, Ernst Laufer als Abteilungskommandant Stockburg etwas wehmütig, Stadtbrandmeister Christoph Kleiner hebt die vielfältigen Aufgaben hervor, die die kleine Abteilung bewältigte Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

Die Ära der eigenständigen Feuerwehr-Abteilung Stockburg geht dem Ende entgegen.

St. Georgen-Stockburg. Der wohl wichtigste Teil der letzten Jahreshauptversammlung der Abteilungswehr Stockburg in der Gesamtwehr St. Georgen kam am Ende: Zur Hauptversammlung der Gesamtwehr am 4. März endet die Ära der Abteilung Stockburg.

Zunächst aber erfolgten die "normalen" Regularien: Schriftführer Bernhard Furtwängler legte ein letztes Mal seinen Jahresbericht vor, Kassier Hagen Wohlgemuth berichtete von einer gut geführten Kameradschaftskasse. Benjamin Laufer und Roland Rapp, die gemeinsam die Kasse überprüft hatten, bescheinigten ihm letztmals ein sehr übersichtlich geführtes Kassenbuch.

Seit rund zwei Jahren schon dauern die Vorbereitungen zur Integration an. Bereits im zurück liegenden Jahr fanden die Proben der beiden Wehren gemeinsam statt, die Kameraden aus Stockburg waren auch beim notwendig gewordenen Umbau gemeinsam mit ihren neuen Abteilungskameraden dabei. Viele Stunden hätten sie damit verbracht.

Abteilungskommandant Ernst Laufer betonte, dass die Integration freiwillig erfolge – "bevor uns die Stadt dazu zwingt", fügte er schmunzelnd hinzu.

Schon vor rund zehn Jahren habe es dazu erste Gespräche zwecks Zusammenlegung gegeben, die seien aber seinerzeit im Sande verlaufen. "Zu guter Letzt waren es zwei Dinge, die uns zu diesem Schritt gezwungen haben, der fehlende Nachwuchs und die Tagesverfügbarkeit, die nicht mehr gegeben war", zählte Laufer Gründe auf. Mit diesem Schritt verbessert sich aber auch die Tagesverfügbarkeit der Peterzeller Teilortswehr.

Einfach sei dieser Schritt nicht, so Laufer, auch für ihn nicht. Immerhin war er seit 26 Jahren Feuerwehrkommandant im kleinsten Teilort der Bergstadt, als Nachfolger von Raimund Beha leitete er die kleine Wehr seit 1990. Angefangen habe man 1964, damals noch als selbstständige Gemeinde, die ersten Kameraden hätten sich ihre Kenntnisse damals im Nachbarort Mönchweiler angeeignet. Erster Kommandant wurde damals dann Fritz Hackenjos. Viele Einsätze habe man seither geleistet, blickte Laufer zurück.

Bürgermeister Michael Rieger erklärte, es sei ihm eine Ehre gewesen, diesen bedeutsamen Akt begleitet zu haben. Ein Lob kam auch aus Richtung von Stadtbrandmeister Christoph Kleiner. Er wusste, dass die Stockburger Wehr schon aufgrund ihrer Größe oft stark gefordert war. Als Formalsache bezeichnete der Peterzeller Kommandant Andreas Joos nun die noch vor ihnen liegenden Schritte in der kommenden Hauptversammlung.

  
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