St. Georgen Ein Schwerpunkt der Stadt ist Kultur

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Von Stephan Hübner

Die Bürgerstiftung besteht seit fünf Jahren und kann auf einige erfolgreiche Aktionen vorweisen. Dies beginnt bei kulturellen Projekten und hört beim generationenübergreifenden Fest auf der Stadtterrasse noch nicht auf.

St. Georgen. Bernd Karsten Rieger stellte beim Neujahrsempfang die Bürgerstiftung vor. Rieger ist Vorsitzender des Vorstands. Die Stiftung wird in diesem Jahr fünf Jahre alt und wurde 2011 als eine gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger gegründet. Sie setzt sich nachhaltig und dauerhaft für das Gemeinwesen ein und ist fördernd für alle Bürger tätig.

Mit Zinsen viele Projekte realisieren

Erreicht wird das durch die vermehrung des Vermögens. Dies wird sicher angelegt und nicht angetastet. Nur die daraus resultierenden Zinsen werden für Projekte genutzt. Darüber hi naus ist es möglich, Geld direkt zur Umsetzung einzelner Projekte zu spenden. Zudem nimmt die Bürgerstiftung Vorschläge aus der Bevölkerung zu neuen Projekten oder unterstützenswerten Ideen an.

Die Bürgerstiftung begann laut Rieger mit "einer starken viertel Million" im Stiftungsstock. Der liegt mittlerweile bei etwa 346  000 Euro. Erfreulich nannte er die bisherige Ausschüttung von etwa 40 000 Euro. So finanzierte die Bürgerstiftung zum Beispiel Überzüge für Stromkästen auf denen lachende Gesichter von Einwohnern abgebildet sind, ein Workshop im Rahmen der Konzertreihe "St. Georgener Konzerte", die Schauspielproduktion von "Herr Bello und das blaue Wunder" im Theater im Deutschen Haus oder ein Konzert des Jugendsinfonieorchesters mit der berühmten Pianistin Henriette Gärtner.

Weitere Projekte mit Beteiligung der Bürgerstiftung waren zum Beispiel ein generationenübergreifendes Fest auf der Stadtterrasse, eine Fortbildung für ehrenamtliche Helfer in der Hospizarbeit oder ein Kinderturnfest samt daraus resultierenden Handlungsempfehlungen für Bildungseinrichtungen zum Thema Bewegung.

Dank der Bürgerstiftung spielen regelmäßig Jugendmusikschüler in Elisabeth- und Lorenzhaus. Weitere Höhepunkte waren Vorträge der ehemaligen Spitzensportler Michael Groß und Sandra Völker. Und schließlich finanzierte sie einen großen Teil des Filmprojekts "Funkenflug" und der dazu veröffentlichten DVD.

St. Georgen solle noch schöner, gesünder und sportlicher werden, sich weiter als Kunst- und Kulturstadt etablieren oder als Bildungstadt entwickeln, umschrieb Rieger die Ziele der Bürgerstiftung. Für das Schaltjahr 2016 wünschte er sich, dass die Bürger und Unternehmen den zusätzlichen Tag der Bürgerstiftung schenken, sich für ein Projekt engagieren oder einen Teil des Tagesumsatzes stiften oder schenken. Dass man die Stadt mag, sollte man nach Rieger mit dem bei der Bürgerstiftung erhältlichen St. Georgener Aufkleber zeigen. Der Kaufpreis von zwei Euro kommt dabei komplett der Stiftung zugute.

Höhere Zustiftungen für gewünschten Zweck

Unterstützt werden kann die Stiftung durch Geld, sonstige Werte oder Immobilien. Ab einer Zustiftung von 20 000 Euro kann man entscheiden, ob damit ein bestimmter Zweck erfüllt werden soll oder ob alternativ die Zuwendung dem Stiftungsstock zugeschlagen oder für laufende Projekte ausgegeben werden darf. Die Zuwendungen können in der Regel steuerlich geltend gemacht werden.

Weitere Informationen: www.buergerstiftung-st-georgen.de oder vorstand@buergerstiftung-st-georgen.de

  
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