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St. Georgen Dicker Rauch über dem Nestjockelhof

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Mit einem Hydroschild schützen die Oberkirnacher Einsatzkräfte das Hauptgebäude des Nestjockelhofs. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Ein Brand auf einem Bauernhof mit Stallungen war das Ausgangsszenario der Jahresübung für die Feuerwehrabteilung in Oberkirnach.

St. Georgen-Oberkirnach. Es war Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr, als es laut wurde im Oberen Stockwald. Auf dem Anwesen von Almut und Michael von Döllen, dem Nestjockelhof, sei im Bereich der Stallgebäude Rauchentwicklung feststellbar gewesen.

Technischer Defekt als Ursache angenommen

So wurde es seitens des Einsatzleiters der Feuerwehr, Teilortskommandant Edgar Mayer, später kommuniziert. Offensichtlich sei dies auf einen technischen Defekt zurückzuführen gewesen. Bis das MLF (mittleres Löschfahrzeug) der Teilortswehr Oberkirnach in Stellung gegangen war, machte sich der Einsatzleiter ein Bild und sorgte zugleich dafür, dass der SW 1000 den nächstgelegenen Löschweiher beim Anwesen Thomas Kieninger anfuhr und damit eine ausreichende Wasserversorgung aufgebaut wurde. Nötig waren dazu auch zwei Pumpen wegen des Höhenunterschieds.

In der Zwischenzeit wurde klar, dass im Bereich der Futtervorräte zwei und in der Futterküche offensichtlich eine Person vermisst wurde. Gruppenleiter Andreas Hils trug dafür Sorge, dass den beiden eingesetzten Atemschutztrupps zunächst über den Löschwassertank des MLF, später über die fast 400 Meter lange externe Versorgung, genügend Wasser zur Verfügung stand.

Dabei stellte die Größe des Gebäudetraktes die Kapazität an C-Schläuchen infrage – plötzlich drohten diese auszugehen. Dennoch schafften es die beiden Atemschutztrupps, alle drei verletzten Personen sowohl aus dem Heuvorrat als auch aus der Futterküche zu retten. Danach wurde dazu über gegangen, das Hauptgebäude durch ein Hydroschild abzuschirmen und die Feuerwehrmänner machten sich an die eigentliche Löscharbeit.

Die diesjährige Jahresübung der Oberkirnacher Teilortswehr sei sehr anspruchsvoll gewesen, stellte Mayer im Nachgang fest. Die Größe des Objekts hätte die Mannschaft, die ohnehin aus persönlichen Gründen dezimiert gewesen sei, ebenso wie das Material an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht.

Er habe zwar feststellen können, dass im Gebäude Brandschutztüren vorhanden seien, eine Brandschutzmauer habe er aber nicht bemerkt. Diese sei vermutlich auch nicht vorhanden, bestätigte Hausherr Michael von Döllen, der sich freute, die Feuerwehr in Aktion zu sehen. Er habe den Eindruck einer hoch professionell arbeitenden Mannschaft gehabt. Zudem habe er die Notwendigkeit eines eigenen Löschwasserteiches erkannt.

Schlauchvorrat neigt sich dem Ende zu

Gruppenführer Andreas Hils hatte dieselbe Feststellung getroffen – das C-Schlauch-Material sei praktisch ausgegangen, im Nachhinein würde er auf B-Schläuche umstellen und den Verteiler später setzen. Zudem habe er festgestellt, dass Größe und Unübersichtlichkeit der Gebäude unterschätzt wurden.

Urteil der Beobachter fällt positiv aus

Dennoch zufrieden zeigte sich der stellvertretende Kreis- und Stadtbrandmeister Christoph Kleiner. Grobe Schnitzer habe er keine erkannt, die Gruppen seien überlegt vorgegangen. "Um solche kleinen Fehler rechtzeitig auszumerzen, üben wir", gestand er den Männern aus Oberkirnach und dem Oberen Stockwald zu. Auch sein Stellvertreter Florian Jäckle befand, es sei eine sehr gute Übung gewesen.

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