St. Georgen Breites Angebot rund um die Schule

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Im Förderverein der Robert-Gerwig-Schule aktiv: (von links) Elternbeiratsvorsitzende Susanne Heid-Fischer, Ursula Sauter-Müller, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins und dessen Vorsitzender Rainer Hummel sowie Rektor Jörg Westermann. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Hübner

St. Georgen. Sein 20-jähriges Bestehen feiert der Förderverein der Robert-Gerwig-Schule in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen wie Vorträgen, Musikabenden oder einem Schiffchenbauwettbewerb. Ziel der Planungen war, ein möglichst breit gefächertes Angebot für alle am Schul­leben Beteiligten anzubieten, betont Rektor Jörg Westermann.

Organisiert werden zum Beispiel die Bewirtung des Reparatur-Cafés, ein Stand beim Stadtfest und eine Fahnenausstellung zum Thema "20 Jahre – 20 Klassen – 20 Fahnen", an der sich alle Klassen beteiligen. Als erste Veranstaltung stand das Nachtrodeln im Januar an, bei dem die Jugendfeuerwehr St. Georgen zur Seite stand.

Im Sommer gestalten Lehrer einen musikalischen Abend, im Herbst spielt ein ehemaliger Kollege bei "Poesie und Piano" auf dem 2015 vom Musikhaus Hermann geschenkten gelben Klavier. Zudem tragen Lehrer und Schüler Texte zur Jahreszeit vor.

Die Vorträge "Vom Hauptschüler zum Manager", "Das Lernen lernen" und "Gut konzentriert in den Tag" sollen Eltern und Kinder ansprechen. Westermann und Rainer Hummel, der Vorsitzende des Fördervereins, versprechen hochkarätige Redner.

Im Sommer gibt es ein Open-Air-Kino in Kooperation mit den Kronenlichtspielen Triberg und einen Schiffbauwettbewerb. Kinder lassen selbst gebaute Boote zu Wasser, um eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Vermutlich in Altersgruppen eingeteilt, können sie Preise gewinnen, beispielsweise für das langsamste, schnellste oder originellste Boot. Dabei kooperiert der Förderverein mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Ein Festakt am 15. Oktober und das Schulfest am 16. Oktober markieren das Ende der Veranstaltungen. Der Flyer zum Programm liegt demnächst im Rathaus aus. Mitgestaltet wurde er von der Elternbeiratsvorsitzenden Susanne Heid-Fischer.

Der Förderverein sei eine wichtige Geschichte, erklärt Westermann. Er finanziere Dinge, die über den normalen Haushalt nicht möglich seien. Beispielsweise 2015 ein Kurs zur Prüfungsvorbereitung oder, mit Beteiligung der Stadt, die Anschaffung eines interaktiven Whiteboards. Das Problem des Vereins sei, dass er eher im Hintergrund wirke. Vielleicht hat er deshalb bei 380 Schülern nur 85 Mitglieder, trotz des geringen Jahresbeitrags von 15 Euro.

Aufgrund der geringen Mitgliederzahl können nicht alle Wünsche erfüllt werden. Gerne weiterführen würde der Verein des Projekt "Kluges Köpfchen", bei dem er ein Jahr lang einen Kurs für Schüler mit Konzentrationsschwierigkeiten und anderen Defiziten finanzierte. Mit solchen Aktionen versuche man, Kindern rechtzeitig zu helfen, damit sie ihren Weg irgendwann allein gehen können, erläutert Westermann. Grundsätzlich wäre es ihm lieber, wenn er Personal wie Sozialarbeiter, Psychologen oder Ergotherapeuten direkt an der Schule hätte. Auch hinsichtlich der Flüchtlinge würden diese benötigt. Er stellt aber klar, dass er sich über die Ausstattung seitens der Stadt nicht beschweren kann.

  
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