St. Georgen Am Anfang der Umorganisation

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Foto: Schultheiß Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Jochen Schultheiß

Zum festen Bestandteil im jährlichen Kirchenkalender gehört der Neujahrsempfang der Seelsorgeeinheit St. Georgen-Tennenbronn. Eine große Schar an Interessierten hatte sich in der Unterkirche eingefunden, um Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten und einen Ausblick auf 2016 zu bekommen.

St. Georgen/Tennenbronn. Auftakt war mit einem festlichen Gottesdienst in der sehr gut gefüllten St. Georgskirche. Dieser wurde von den Sternsingergruppen unter der Leitung von Corsin Kleiner mitgestaltet, die in diesen Tagen wieder in den Straßen der Stadt unterwegs sind, um Spenden für Hilfsprojekte in Bolivien zu sammeln.

Zum anschließenden Empfang in der Unterkirche begrüßte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Thomas Eisele eine große Anzahl von Gästen (siehe Foto oben), darunter den Landtagsabgeordneten Karl Rombach, Bürgermeister Michael Rieger, Altbürgermeister Günter Lauffer und den evangelischen Pfarrer Winfried Frech.

Spendenbereitschaft weiter erforderlich

In seiner Rückschau blickte Eisele auf das abgelaufene Jahr zurück. Es war in der Pfarrei St. Georgen geprägt durch die umfangreiche Renovation der St. Georgskirche. Ursprünglich war nur ein neuer Innenanstrich vorgesehen. Im Laufe der Arbeiten wurden die erforderlichen Maßnahmen jedoch immer umfangreicher. Dass das Projekt zu einem guten Abschluss gebracht werden konnte, war nicht zuletzt der hohen Spendenbereitschaft zu verdanken.

Auch für die Zukunft sei die Gemeinde weiterhin auf Spenden angewiesen. Diese seien dringend erforderlich, weil weitere Renovierungsarbeiten anstehen. Allen Spendern zollte Eisele ein herzliches Dankeschön.

Personelle Veränderungen gab es, als Mitte 2015 der langjährige Mesner Heinz-Peter Dieterle in den Ruhestand verabschiedet wurde. Im Frühjahr wurde ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt, erstmals gemeinsam für die beiden Teilgemeinden St. Georgen und Tennenbronn. Zuständigkeiten haben sich verschoben. "Bislang sind wir gut gestartet, aber mit der Umorganisierung eigentlich immer noch am Anfang", so Eisele. In Tennenbronn wurde bereits ein Gemeindeteam gebildet, in St. Georgen konnte dieses bislang noch nicht aufgestellt werden.

Ehrenamt bekommt noch höhere Bedeutung

Eisele betonte, dass dem ehrenamtlichen Engagement zukünftig eine noch höhere Bedeutung zukomme. "Denen, die sich in den Dienst der ­Sache stellen, wird immer mehr zugemutet", nannte er eine Herausforderung für das neue Jahr.

In den kommenden Monaten wird sich der Pfarrgemeinderat intensiv mit einer gemeinsamen Konzeption beschäftigten, um ein weiteres Zusammenwachsen der Teilgemeinden zu unterstützen und auch Synergien bei der künftigen Zusammenarbeit besser zu nutzen.

Herausforderung für christliche Gemeinde

Die momentane Flüchtlingssituation bezeichnete er als Herausforderung für die christliche Gemeinde. Hier verwies er auf die Möglichkeit der Mitarbeit in diesem Bereich, wo insbesondere Personen zur Übernahme von Familienpatenschaften gesucht werden. Nähere Informationen hierzu sind über Pastoralreferent Benedikt Müller erhältlich.

Bei einem Imbiss und Getränken nutzen viele die Gelegenheit zu einem Austausch in geselliger Runde und dazu, Glück- und Segenswünsche zum neuen Jahr auszutauschen.

  
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