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Leichtathletik Sabrina Mockenhaupt und Philipp Pflieger die Topstars

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Olympiastarter Philipp Pflieger mit Vater Roland beim Lauf 25 über 25 Kilometer in Hildrizhausen, bei dem sein Vater Organisator ist und er die Preise überreichte. Foto: Krehl

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Nach Meldeschluss für die deutschen Halbmarathonmeisterschaften am 23. April in Bad Liebenzell stehen 332 Teilnehmer in der Starterliste. Darunter befinden sich auch vier Gastläufer aus der Schweiz. Mit Sabrina Mockenhaupt und Philipp Pflieger haben zwei absolute Topsportler dem Veranstalter ihre Teilnahme zugesichert.

Immerhin sind zwölf der gemeldeten Männer 2015 oder in diesem Jahr schneller als 1:08 Stunden gelaufen. Die Norm für die Europameisterschaften liegt bei 1:03:45 Stunden. Diese wurde bisher von Arne Gabius (1:02:45) und Hendrik Pfeiffer (1:03:40) unterboten. Die beiden gehen in Bad Liebenzell nicht an den Start sind.

Nur fünf Sekunden fehlen Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg/1:03:50) für die EM-Norm. Nach längerer Verletzungspause schaffte er drei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen in Bad Liebenzell in Berlin immerhin 1:04:58 Stunden und bestand den erforderlichen Leistungsnachweis für seine Marathonteilnahme – mit 2:12:50 Stunden hat er die Norm von 2:14 deutlich unterboten – bei Olympia in Rio.

Hoch anzurechnen ist es dem aus dem nahen Hildrizhausen stammenden Athleten, dass er im Gegensatz zu vielen Berlinstartern hoch motiviert in die Kurstadt zurückkommt. Auf seine Anfrage bekam der örtliche Ausrichter Günther Henne zur Antwort: "Ja, Bad Liebenzell ist bei mir fest eingeplant. Da habe ja noch sehr gute Erinnerungen an letztes Jahr." Dort lief der Regensburger als Drittplatzierter der DM persönliche Bestzeit über 10 Kilometer in 28:54 Minuten.

Die härtesten Konkurrenten kommen aus Bayern – und aus Afrika. In den vergangenen Jahren haben mehrere Spitzenathleten mit afrikanischen Wurzeln das nationale Startrecht bei Meisterschaften erhalten, obwohl sie noch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Der Eriträer Eyob Solomun (SG Wenden) lag in Berlin mit 1:04:57 Stunden eine Sekunde vor Philipp Pflieger und dürfte zusammen mit Tobias Gröbl (LG Zusam/1:04:58), Simon Stützel (Team Memmert/1:05:12) und Tobias Schreindl (LG Passau/1:05:20) der stärkste Konkurrent um den Titel werden.

Mit Thorben Dietz (LG Dorsten/1:06:16), dem Äthiopier Mitku Seboka (LAC Quelle Fürth/1:06:39/2014), der badischen Nachwuchshoffnung Frederik Unewisse (LG Region Karlsruhe/ 1:06:51), Andreas Straßner (Team Memmert/1:06:56), Jonas Koller (Regensburg/ 1:07:06), dem Eriträer Atey Johannes Hailu (TuS Deuz/ 1:07:18), dem Algerier Tim Ramdane (LG Telis Finanz Regensburg/1:07:31) und dem Halbmarathonsieger von Tübingen, Jens Ziganke (SV Reichenau/1:07:51), sind weitere leistungsstarke Athleten gemeldet.

Bei den Frauen sind nur sechs Sportlerinnen gemeldet, die aktuell unter 1:18 gelaufen sind. Anja Scherrl (1:11:17), Franziska Reng (1:12:33) und Katharina Heinig (1:12:55) haben in Barcelona bereits die Norm (1:13:00) für Amsterdam unterboten und sind auf der schnellen Strecke entlang der Nagold nicht am Start.

Dafür darf man sich auf Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg/ 1:11:13) ganz besonders freuen. 2012 siegte sie in Nagold bei der deutschen Meisterschaft über 10 Kilometer, und 2015 entzückte sie die Calwer, als sie überraschenderweise beim Hesselauf aufgetaucht war und Streckenrekord lief. Nach vier Wochen Trainingslager in Flagstaff in Arizona muss sie nach langer Verletzungspause versuchen, das Ticket für die Europameisterschaft noch zu ergattern.

Für eine vordere Platzierung kommt die hoffnungsvolle Melina Tränkle (LG Region Karlsruhe) in Frage, die im Vorjahr in ihrer Heimatstadt ihre persönliche Bestzeit auf 1:13:44 Stunden verbessert hatte. Schon viel länger läuferisch aktiv, aber erst jetzt auf den Langdistanzen zu Hause, konnte Tanja Grießbaum (LG Rülzheim) vor wenigen Wochen im fast heimischen Kandel mit 1:15:34 Stunden brillieren. Auf ähnlichem Niveau befinden sich Jana Groß-Hardt (LAZ Rede/1:15:50), Julia Galuschka (LG Telis Finanz Regensburg/1:16:08) und Regina Högl (LG Region Landshut/ 1:17:12).

Im Feld der Meisterschaftsläufer sind auch viele Titelträger der Senioren zu finden. Die Altersklassen gehen bis W75 und M80 und sind mit Helga Walker (TV Rheinau) und Horst Liebing (Lauftreff Altburg/Titelverteidiger mit 1:50) besetzt.

Seit 1. Januar 2015 sind die so genannten Medaillenstandards gestrichen, so würde ein Ankommen in der allgemeinen Sollzeit (2:25:00) theoretisch zum Gewinn der Goldmedaille reichen.

 
 

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