Stuttgart - Das Sponsor-Engagement der L-Bank macht es möglich: Schulen können künftig ihren Besuch in der Staatsgalerie Stuttgart gänzlich ohne Rechenschieber planen. „Schüler haben ab sofort freien Eintritt“, skizziert Direktorin Christiane Lange den Stuttgarter Nachrichten ein erstes deutliches ­Signal ihrer Amtszeit. „Es darf keine Frage sein, ob ein Besuch der Staatsgalerie für einzelne Schülerinnen und Schüler finanziell möglich ist“, betont Lange.

Seit 1. Januar leitet die 48-Jährige, zuvor Direktorin der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München, die Staatsgalerie. „Die Regelung gilt für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich des 20. Lebensjahres“, sagt Lange. Einfacher wird dadurch auch der Eintritt für Familien – zahlen ­müssen nur noch die begleitenden Erwachsenen.

„Die Begegnung von Kindern und Jugendlichen mit Kultur leistet einen wertvollen Beitrag zu ihrer persönlichen Entwicklung. Als langjähriger Partner möchte die L-Bank die Staatsgalerie unterstützen, jungen Menschen den Zugang zur Bildenden Kunst zu erleichtern“, begründet Christian Brand, Vorstandsvorsitzender der L-Bank, das Engagement.

Mehr für ihr Geld sehen ab sofort auch die Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellungen der Staatsgalerie. Die Eintrittskarten schließen nun den Besuch der Sammlung mit ein.

Ein noch günstigeres Angebot macht das Museum wie bisher an einem festen Wochentag – jeden Mittwoch ist der Eintritt in die Sammlung der Staatsgalerie, zu deren Höhepunkten Jerg Ratgebs „Herrenberger Altar“, die Skulpturengruppe der „Badenden“ von Pablo Picasso oder das Ensemble „Triadisches Ballett“ von Oskar Schlemmer gehören, frei.

Die Eintrittspreise im Überblick

Sonderausstellung „Mythos Atelier“: 12 Euro, ermäßigt 9 Euro mit freiem Eintritt in die Sammlung

Sonderausstellung „Fluxus“: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro mit freiem Eintritt in die Sammlung

Beide Sonderausstellungen gemeinsam 17 Euro/12 Euro mit freiem Eintritt in die Sammlung

Sammlung der Staatsgalerie 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.