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Leichtathletik Daniel Noll ist der neue "Burg-Herr"

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Schlechtes Wetter, motierte Läufer - der 33. Hohenzollern-Berglauf. Foto: Kara

Duell der Lokalmatadoren: Nach 31:22 Minuten erreichte der Hechinger Daniel Noll als Erster das Ziel im Hof der Burg Hohenzollern und verwies damit Andreas Schindler (LG Steinlach-Zollern), der 31:32 Minuten benötigte, auf den zweiten Rang.

Regenfall und starker Gegenwind waren dabei die ständigen Begleiter der 352 Läufer , die sich bei der 33. Auflage des Hohernzollern-Berglaufs des SC Hechingen im Weiherstadion auf die 8,1 Kilometer lange Strecke hinauf zur Burg gemacht hatten. "Ich habe im Fotoalbum geblättert und nur zwei Auflagen gefunden, bei denen die äußerlichen Bedingungen so schlecht wie in diesem Jahr werden", verweist die Organisatorin des Berglaufs Susanne Bitzer auf die widrigen Bedingungen.

In Abwesenheit des Vorjahres- und Mehrfachsiegers Philipp Rutto entschied Noll, der für den TV Glems startet, das Rennen für sich. "Eine grandiose Zeit bei diesen Bedingungen", sagt Bitzer, die Noll schon vor dem Rennen als Favoriten ansah. "Ich bin zufrieden, es lief ganz gut", resümierte der Sieger, der im Ziel zehn Sekunden Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger Schindler hatte. Ein toller Erfolg für Noll, der umso bemerkenswerter war, weil der Hechinger erst Mitte Oktober Berlin Marathon in unter 2:30 Stunden absolvierte. „Nach dem Marathon in Berlin habe ich zwar etwas rausgenommen, aber natürlich weiter trainiert", blickt Noll auf seine vergangenen Wochen zurück. "Die ersten vier Kilometer war ich noch Seite an Seite mit Schindler. Danach hatte ich immer beständig bis zur Burg hinauf zehn Meter Vorsprung auf ihn", schildert Noll den Rennverlauf. Schindler bezeichnet Noll nach dem Rennen als starken Straßenläufer. "In Ischgl habe ich Daniel Noll auf einer 30 Kilometer langen Strecke einmal geschlagen; aber nur weil es am Ende bergab ging, was zu meinen Stärke gehört."

"Das waren schon eklige Bedingungen, die mir aber zu liegen scheinen. Mein bestes Rennen habe ich bei zwei Grad und Schneeschauern gezeigt", geht Schindler auf die unwirtlichen äußeren Verhältnisse ein. Mit etwas über einer Minute Rückstand auf Noll kam der Drittplatzierte Markus Mössler (Tübinger Laufladen) in einer Zeit von 32:31 Minuten ins Ziel, gefolgt von Pascal Brobeil (Team Injoy Balingen), der 33:02 Minuten benötigte und lange Zeit mit dem späteren Siebtplatzierten Lukas Lance (Tübinger Laufladen), der am Ende noch einbrach, um den vierten Platz balgte. "Noll und Schindler sind zwei Raketen", lobt Brobeil. "Meine Zeit war gut, obwohl ich vor dem Rennen dachte, dass ich vielleicht noch ein klein wenig schneller sein könnte, da ich zuletzt eigentlich gut trainiert hatte", resümiert Brobeil, der in der nächsten Woche noch den Geislinger Volkslauf und zudem in diesem Jahr auch noch den Tübinger Nikolauslauf bestreitet.

Schnellste Frau war in einer Zeit von 40:08 Minuten Sabine Schmid von der LT Starzach, die einen Start-Ziel-Sieg feierte. Sie hatte am Ende knapp eine Minute Vorsprung auf Debütantin Sandra Schmid (41:07) vom SV Ohmenhausen, der dritte Rang ging an Anja Götz von der LG Steinach-Zollern (41:33), die zeitweise kurz vor der Zweitplatzierten lief. "Mit meiner Zeit bin ich super zufrieden. Es war mein erster Start hier und ich konnte die Strecke noch nicht so richtig einschätzen. Von daher bin ich auch auf dem Flachstück nicht zu schnell angegangen. Ich war überrascht wie steil und kurvenreich es am Ende war und froh, als ich im Ziel ankam", analysiert die Zweitplatzierte.

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