
Von Bettina Bausch
Simmozheim. Die Organisatoren des 13. Simmozheimer Weihnachtsmarktes hatten richtig geplant: Sie luden die Simmozheimer Bürger am Samstag schon um 11 Uhr zum Auftakt des beliebten Adventsmarktes rund um das evangelische Gemeindehaus ein.
Da auch herbstlicher Sonnenschein über der Gäugemeinde erstrahlte, zog es schon um die Mittagszeit zahlreiche Besucher zu den 22 Ständen. Schon der betörende Duft, der beim Gemeindehaus in der Luft lag, gab dabei vielen die Richtung vor. Da lockten Speisen wie gefüllte Fladenbrote, Döner, gegrillte Würste und vieles mehr. Der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Rainer Bauser, und Pfarrer Manfred Mergel eröffnete den Markt.
Die ersten Besucher wandten sich schnell den vielfältigen Angeboten zu. Dafür hatten neben fleißigen Händen von Mitgliedern der Kirchengemeinde auch die Fußballabteilung des TSV Simmozheim, der Weltladen Weil der Stadt, eine Gruppe der Diakonie Stetten und einige private Anbieter gesorgt. Das Angebot reichte von Adventsschmuck über kunsthandwerkliche Arbeiten, Keramik, Patchwork bis hin zu Weihnachtsgebäck und frischen Backhausbroten. Wer sich nicht im Freien versorgen lassen wollte, konnte auch den Saal des Gemeindehauses aufsuchen. Hier hatte ein Dekorationsteam für ein gemütliches Ambiente gesorgt. Es roch zur Mittagszeit zunächst nach kräftiger Gulaschsuppe, später duftete es herrlich nach Kaffee sowie 45 Kuchen und Torten, was vielen die Auswahl am Büfett erschwerte.
Im warmen Saal gab es dann auch abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Violets, der Nachwuchschor des Liederkranzes Simmozheim, sang vertraute Adventslieder, und eine Flötengruppe unter der Leitung von Daisy Corinna Breitling trat auf. Auch die Jugendkapelle des Musikvereins Simmozheim erfreute mit gekonnt gespielter Blasmusik die Herzen der Zuhörer. Am Abend wurde zum gemeinsamen Abschlusssingen auf die Terrasse des Gemeindehauses eingeladen.
"Der Erlös aus unserem diesjährigen Weihnachtsmarkt ist für Maßnahmen in unserer Kirche bestimmt. Sie soll eine Wasserzuleitung bekommen, die Treppen im Außenbereich müssen erneuert werden, und unter dem Turm möchten wir eine Küche einbauen", erläuterte Bauser.