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Service rund ums Auto Check eine coole Sache

Für die reibungslose Funktion der Klimaanlage steht spätestens alle zwei Jahre die Überprüfung des gesamten Systems inklusive des Kältemittels an. Foto: ProMotor/Volz

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Wer seine Klimaanlage über den Winter im Ruhemodus hatte oder üble Gerüche im Innenraum bemerkt, bei dem ist der Komfort einer sauberen und gut funktionierenden Klimaanlage gefährdet.

Eine intakte Klimaanlage und frische Innenraumfilter fördern die Gesundheit, garantieren Konzentration und so mehr Sicherheit auf der Straße. »Damit die frische Brise lange weht, muss das System jährlich geprüft und alle zwei Jahre gewartet werden,« teilt das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit.

Steinschläge und salzhaltiges Wasser können im Winter den Kondensator geschädigt und Metallkorrosionen hervorgerufen haben. Kältemittel, das generell schon jährlich bis zu zehn Prozent durch die beweglichen Schläuche und Dichtungen diffundiert, geht dadurch zusätzlich verloren. Noch wahrscheinlicher ist der Verlust von Kältemittel, wenn Autofahrer die Air-Condition in die Winterpause geschickt haben. »Um zu gewährleisten, dass der Kompressor stets mit Öl geschmiert wird und die Dichtungen im System nicht austrocknen und undicht werden, sollte die Klimaanlage jede Woche für einige Minuten laufen«, betont ein Experte des Verbands. Andernfalls droht der Kompressor zu überhitzen und auszusteigen. Ein Schaden, der sehr teuer wird.

Schlappmachen können im System auch andere Komponenten. Das laue Lüftchen lässt auf einen mit Schmutz, Pollen und Staub zugesetzten Innenraumfilter schließen, üble Gerüche weisen auf einen Verdampfer hin, der Bakterien und Pilzen einen Nährboden bietet.

Der jährliche Check – spätestens jedoch nach 15 000 Kilometern – umfasst die Sicht-, Funktions- und Leistungsprüfung, den Wechsel des Innenraumfilters sowie bei starkem Geruch die Desinfektion des Verdampfers und der Lüftungsschächte.

Während der Wartung alle zwei Jahre wird zusätzlich das Kältemittel abgesaugt, recycelt sowie aufgefüllt. Und damit künftig möglichst wenig verloren geht, schauen die Profis, ob die Anlage dicht ist. Auf der Serviceliste ganz oben steht auch der Check oder Tausch des Filtertrockners. Er bindet Feuchtigkeit und hält Schmutz und Kompressorabrieb fern. Ist der Sättigungsgrad erreicht, drohen Korrosion und schlimmstenfalls der Ausfall der Klimaanlage.

Schäden aktiv vorbeugen

Für ein langes Leben der Klimaanlage lassen Autofahrer die Anlage das ganze Jahr über regelmäßig arbeiten. Das schmiert nicht nur die Bauteile, sondern entzieht dem Innenraum auch Feuchtigkeit und verhindert so das Beschlagen der Scheiben. Die Verdampferoberfläche trocknet und beugt so der Geruchsbildung durch Mikroorganismen vor, wenn man die Klimaanlage einige Minuten vor dem Ziel ausschaltet, das Gebläse aber weiter pustet.

 
 

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