Seewald (mb). Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Erhöhung der Zweitwohnungssteuer um 16,6 Prozent beschlossen. Ab 1. Januar treten die Erhöhung sowie die geänderte Steuersatzung in Kraft. Die Steuersätze wurden zuletzt 2006 erhöht. Die Gemeinde Seewald hat sich bei der Erhöhung am Mietpreisindex orientiert. Demnach sind laut dem Statistischen Bundesamt die Mieten deutschlandweit um 16,6 Prozent gestiegen. Bürgermeister Gerhard Müller wies darauf hin, dass es sich bei der Zweitwohnungssteuer um eine Aufwandssteuer handle. Durch die Vorhaltung sämtlicher Infra­struktureinrichtungen entstehen der Gemeinde hohe Vorhaltekosten. Die beschlossene Erhöhung bedeutet für die Gemeinde Mehreinnahmen von rund 4000 Euro pro Jahr.