
Seewald (cim). Die Grund- und Verbrauchsgebühren für die Wasserversorgung bleiben in Seewald fürs Erste wie gehabt. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung fand im Gemeinderat keine Mehrheit: sechs Ja-, sechs Neinstimmen und eine Enthaltung.
Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Gebühren von derzeit 1,46 Euro je Kubikmeter auf 1,73 Euro anzuheben, um ab 2012 eine Kostendeckung zu erzielen. Wenn die Unterdeckung der vergangenen Jahre ausgeglichen werden sollte, müsste die Gebühr sogar auf 1,87 Euro pro Kubikmeter erhöht werden. Bürgermeister Gerhard Müller machte deutlich, dass sich die Gemeinde auf Dauer eine Unterdeckung nicht leisten kann und kündigte an, das Thema erneut aufzugreifen. Denn Seewald sei bei den Wassergebühren zurzeit die günstigste Gemeinde im Landkreis, gefolgt von Schopfloch und Glatten mit 1,70 Euro. Die höchste Gebühr wird in Alpirsbach fällig: 2,90 Euro. Selbst bei einer Erhöhung auf ein kostendeckendes Niveau, also auf besagte 1,73 Euro pro Kubikmeter, würde Seewald noch zu den drei günstigsten Kommunen im Kreis zählen.