Von Alfred Moosmann

In der Oberliga empfängt der KSV Tennenbronn am Samstag (20 Uhr) Hofstetten II. Nach ihrem verlorenen Kampf beim Tabellenletzten Singen müssen sich die Tennenbronner nun vor eigenem Publikum mit dem Tabellenführer Hofstetten messen.

Gegen diese ausgeglichen stark besetzte Mannschaft träumt in Tennenbronn niemand vom Sieg, aber den eigenen Fans will man sich zumindest kämpferisch präsentieren und so viel wie möglich herausholen. Bei der 12:24-Hinkampf-Niederlage waren drei Einzelerfolge für Tennenbronn drin gewesen: Felix Lehmann bezwang Michael Dold bis 60 kg, Adrian Stockburger wurde überlegener Punktsieger gegen Florian Wölfe bis 66 kg Freistil und Luca Lehmann gewann in drei Runden gegen Markus Neumaier bis 74 kg Freistil. Die beiden letzt genannten Paarungen könnten so wieder zutreffen, während bis 60 kg vermutlich Bogdan Zaharia die Aufgabe gegen Michael Dold zufällt. Wo könnte noch mehr für Tennenbronn drin sein? Ganz knapp mit dreimal 0:1-Punkten unterlag damals Benjamin Nagel dem Favoriten Manuel Krämer. Das war für Nagel schon eine Topleistung, die er mit einem Rundengewinn noch steigern möchte. Bis 66 kg griechisch-römisch biss sich der aufgerückte Bogdan Zaharia die Zähne an Michael Volk aus. Alexander Fichter ist in Singen nicht zum Zuge gekommen und will sich zu Hause besser vorstellen. Er kann bis 84 kg beide Stilarten ringen und wird voraussichtlich auf die Hofstettener Fabian Hofer oder Robin Ketterer treffen.