Von Marco Niedermaierund Michael Bundesmann

In der Regionalliga biegt das Titelrennen nun auf seine Zielgerade ein. Am vorletzten Wettkampftag empfängt KSK Furtwangen (Samstag, 20 Uhr) im Spitzenduell den Dritten KSV Ketsch. Viele Blicke werden aus Furtwangen auch auf den Kampf zwischen KSK-Verfolger Nendingen gerichtet sein. Klar ist: Siegen die Furtwanger (26:6 Punkte) und straucheln die Nendinger (24:8) zeitgleich – dann kann in der Furtwanger Jahnhalla am Samstag Abend nicht nur der Heim-Saisonabschluss, sondern gleichzeitig die Meisterschaft und der Aufsteig in die 2. Bundesliga gefeiert werden.

Klar ist auch, dass, sollte an diesem Wochenende noch keine Meister-Entscheidung fallen, Furtwangen aber am letzten Wettkampftag beim Schlusslicht Unterelchingen als klarer Favorit die weitaus besseren Karten als der ASV Nendingen II hätte.

Von dererlei Hochrechnungen nimmt aber KSK-Trainer Ewald Wolber noch Abstand. "Wir müssen erst einmal diesen schweren Heimkampf gegen Ketsch gewinnen. Unser Gegner ist unberechenbar und will vielleicht selbst noch aufsteigen. Ich rechne mit einem ganz knappen Ausgang", so Ewald Wolber, der seine Formation im Vergleich zur Aufstellung gegen Waldkirch wieder taktisch ein wenig in den unteren Klassen umbauen möchte.

Stark sind die Ketscher vor allem in den 84er Gewichtslimits, in denen sie mit Hilmet Akyol und Ion Cernean über zwei echte Topringer verfügen, sowie in den unteren Gewichtsklassen im Freistil. Die Furtwanger müssen vor allem in ihren starken mittleren Gewichtklassen punkten, um hier die Grundlage für den angepeilten wichtigen Sieg zu legen. Nach dem Kampf steigt auf alle Fälle für die Furtwanger Fans noch das traditionelle Abschlussfest.