Schwarzwald-Baar-Kreis Schandelmaier: "zusammenrücken"
Schwarzwälder-Bote, 16.08.2012 18:01 Uhr
Auch Bastian von Bornstaedt (links) weiß, dass er gegen Worblingen eine Schippe auflegen muss. Foto: ArchivFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Georg Wild DJK Donaueschingen – SV Worblingen (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem missglückten Auftakt in Rielasingen, wo die DJK eine unerwartet deutliche 1:6-Schlappe einstecken musste, empangen die Donaueschinger im ersten Heimspiel der Saison den SV Worblingen. Durch ihre 1:3-Heimniederlage gegen Dettingen-Dingelsdorf gingen auch die Singener Vorstädter am ersten Spieltag leer aus. So kommt es am Sonntag im Allmendshofer Sportpark zu einem Duell der Verlierer, bei dem für beide Teams viel auf dem Spiel steht.
In der Vorsaison landete die DJK im damaligen Landesliga-Spitzenspiel einen 3:0-Heimsieg und blieb danach über ein halbes Jahr ohne Erfolgserlebnis, ehe die Mannschaft sich doch noch vor dem Abstieg retten konnte. Ganz ähnlich verlief die Leistungskurve der Worblinger, die nach einer starken Vorrunde im Frühjahr regelrecht einbrachen und schwächste Rückrundenmannschaft waren. Nun werden die Karten neu gemischt – für die Schlosspark-Fußballer allerdings zu einem reichlich ungünstigen Zeitpunkt. Denn neben etlichen Spielern, die sich im Urlaub befinden, fällt neben dem gesperrten Christian Limberger nun auch Martin Gihr (Operation nach dem Beinbruch in der Vorsaison) aus.
"Nachdem wir uns personell absolut am unteren Limit befinden, müssen wir enger zusammenrücken und als Team auftreten. Jeder muss sein Optimum abrufen", spricht Donaueschingens Trainer Georg Schandelmaier von einer echten Herausforderung und erwartet, dass trotz der prekären Situation etwas Zählbares herausspringt. Schließlich möchte er das Tabellenende so schnell wie möglich verlassen. Angesichts der Personalnot werden auf der Bank wohl A-Jugendliche Platz nehmen.



