(mb). In der 2. Regionalliga hat Spitzenreiter wiha Panthers Schwenningen heute (20 Uhr) gegen TuS Urspringschule Schelklingen (9.) ein weiteres Heimspiel. Der Gegner gilt als die Talentschmiede in Süddeutschland.

Gegen einige der Spieler, die in dieser Saison für die Urspringschule auflaufen, traten die Panthers bereits zu ProB-Zeiten an, als sie es mit dem späteren Meister Erdgas Ehingen/Urspringschule (jetzt ProA) zu tun hatten, wobei das Heimspiel damals äußerst knapp und hochumstritten verloren wurde. Unter den Akteuren damals war beispielsweise Juniorennationalspieler Malik Müller, zuletzt bei der U18-EM für Deutschland aktiv. Müller glänzte in der Regio bisher mit 17,0 Punkten im Schnitt pro Spiel. Auch Kevin Bryant, Stephan Haukohl, Sid-Marlon Theis, Kenneth Ogbe oder Kalidou Diouf verfügen über internationale Erfahrung. Wer von der Talenten letztlich in Schwenningen auflaufen wird, ist noch offen. Die erste Mannschaft spielt zeitgleich in der Pro A gegen Bundesligaabsteiger Göttingen, sodass die ein oder andere Nachwuchskraft dort im Kader stehen wird.

Trotz der Terminüberschneidung beim Gegner ist Trainer Alen Velcic gewarnt. "Ehingen hat ein talentiertes Team mit individuell und kollektiv gut geschulten Spielern. Daheim dürften sie einen Tick stärker sein, aber auch auswärts sollte man sie nicht unterschätzen." Ein Plus für die Panthers dürfte die größere Erfahrung sein.

Sorgen macht hingegen das Lazarett: "Wir haben viele angeschlagene Spieler", so Velcic. "Unter diesen Voraussetzungen sind die Trainingsmöglichkeiten nicht ideal."

Angeschlagen fehlten so unter der Woche Tomi Topic und Aleksej Bogomolov, zudem ist der zuletzt starke Slawa Schultheiß krank.

Positiv ist, dass Samba Thiam und Christian Gundlach das Training wieder aufnehmen konnten. Kristian Borisov ist ebenfalls noch angeschlagen aber zumindest im Training einsetzbar.