Von Gunter Wiedemann

Drittligist TV Villingen musste nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen. Beim Tabellenzweiten aus Neuwied war eine "katastrophale Annahme", so Coach Günter Hones, ausschlaggebend für die 0:3 (17:25, 20:25, 18:25)-Pleite.

Pünktlich um 13 Uhr kamen die Villingerinnen, bei denen Miriam Senk und Lucie Drexlerova fehlten, in Neuwied an. Drei Stunden hatten die Gäste also noch Zeit, um sich auf die Partie einzustellen. Hones ließ zunächst Cara Sander für seine Tochter Nadine auf der Diagonalen ans Netz. Sonst setzte der Trainer auf das Team, das zuletzt Rottenburg mit 3:0 bezwungen hatte. Und der TV erwischte auch einen guten Start, lag schnell mit 10:5 vorne. "Doch danach ging bei uns nichts mehr. Wir hatten Riesenprobleme bei der Annahme. Auch das Zuspiel funktionierte kaum. Es hat einfach die letzte Konsequenz gefehlt", sah Hones wieder einmal das "Auswärtsgesicht" seiner Mannschaft, die den ersten Satz noch mit 17:25 verlor.

Beim Stand von 1:7 im zweiten Abschnitt brachte dann der TV-Coach Tochter Nadine für Michelle Feuerstein. Zwar hielten die Villingerinnen dann bis zum 19:21 mit, doch Neuwied, laut Hones sicher kein "Überteam", gewann auch den zweiten Durchgang mit 25:20. Auch weitere taktischen Umstellungen brachten im dritten Satz nicht mehr die Wende. Neuwied holte sich diesen mit 25:18 und damit das Spiel vor 200 Zuschauern deutlich mit 3:0. Villingen ist mit nun 8:10 Punkten Tabellensechster.

"Das war ein verdienter Sieg. Wir haben mit unseren Aufschlägen viel Druck gemacht", freute sich Neuwieds Trainer Tom Scheer.