Von Marco Niedermaierund Michael Bundesmann

Der letzte Regionalliga-Kampftag steht morgen (20 Uhr) an – und Tabellenführer KSK Furtwangen will beim Schlusslicht KSV Unterelchingen sein Meisterstück machen. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga wäre der bisher größte Erfolg in der KSK-Vereinsgeschichte.Die Furtwanger Ringer haben konzentriert in dieser Woche im Training gearbeitet, werden den Gegner selbst nach ihrem 32:6-Hinkampferfolg nicht auf die leichte Schulter nehmen, doch der Meistersekt wird morgen auf der Reise in Richtung Unterelchingen mit eingepackt. Einige Fans wollen ebenfalls beim wahrscheinlichen Triumph mit dabei sein. Trainer Ewald Wolber wird seine Bestformation auf die Matte bringen – die Zuversicht im Furtwanger Kader ist sehr groß.

"Wenn alles normal läuft, dürfte für uns nichts mehr anbrennen", sagt auch 66er-Mann Christian Bösinger, der persönlich zu den ganz großen Gewinnern in dieser Saison zählt. Aber dazu zählen ja im KSK-Team natürlich alle.

Die Unterelchinger stehen zwar offiziell als erster Absteiger fest, doch aufgrund der wahrscheinlichen Aufstockung der Regionalliga in der nächsten Saison ist dies so sicher nun auch wieder nicht. Unterelchingens Trainer Dieter Folz macht sich für morgen nichts vor: "Furtwangen hat eine bärenstarke Mannschaft und ist klarer Favorit, aber wir wollen unseren Fans nochmals einen schönen Kampfabend bieten." Rund 300 Zuschauern werden beim Saisonfinale in der kleinen Unterelchinger Halle erwartet.