Von Hans-Georg Brachat

Mehr als erfreut zeigen sich die Verantwortlichen der SG Fützen/Epfenhofen (43 Punkte) über die Tatsache, dass das Team von Trainer Uwe Müller nach 17 Spielen zur Winterpause die Tabellenspitze inne hat.

Sicherlich bildeten die acht Startsiege die Grundlage für diese erfreuliche Zwischenbilanz. Da brachte auch die erste Niederlage kurz darauf beim ersten Verfolger SV Geisingen (wie die SG Kirchen-Hausen mit 39 Punkten auf dem Konto) das Team von Uwe Müller nicht aus dem Konzept. "Über einen Schnitt von über 2,5 Punkten pro Partie kann man sich sicherlich nicht beschweren. Das kommt für einen Verein auch nur alle paar Jahre einmal vor", so der Coach. Und das Erfolgsrezept? "Die Vermutung, dass wir nur auf ehemalige Spieler des FV Donaueschingen bauen, ist natürlich absoluter Nonsens. Bei uns stehen auch viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich im Team. So besitzen wir eine gute und in der Breite stark besetzte Mannschaft, die nach den Startspielen gesehen hat, was möglich ist." Ein Platz unter den ersten sechs Teams war laut Uwe Müller angepeilt worden, aber auch aufgrund einer tollen Heimbilanz von acht Siegen gelang es nun zur Winterpause, die Tabellenführung zu behaupten. "Lediglich gegen den SV Grafenhausen haben wir uns nach einem 3:0 mit zehn Spielern schwer getan und knapp mit 4:3 gewonnen." Dabei fielen einige jüngere Stammkräfte zu diesem Zeitpunkt schon länger verletzt aus. Im Offensivbereich hatte man dann sichtlich Handlungsbedarf, wobei Spieler wie Hüseyin Yurekten mit ihren Toren in die Bresche sprangen. Und bei Torjäger Philipp Gleichauf läuft es sowieso. "Er hat bei uns eben die Vorsaison noch als Anlaufzeit gebraucht. In dieser Saison läuft es bei ihm einfach toll."

14 guten Partien sieht Uwe Müller drei weniger starken gegenüber. "In Geisingen haben wir für einen Punktgewinn zu wenig investiert. Und bei der SG Kirchen-Hausen lief es für uns ganz schlecht. Hier wurden zu viele Zweikämpfe verloren." Recht positiv war Müller aber vom Spiel beim SV Hölzlebruck angetan.

Aufstiegsdruck hat Uwe Müller trotz Platz eins keinen ausgemacht. "Lassen wir die Kirche erst einmal im Dorf und sehen , wie es sich für uns weiterentwickelt. Schließlich sind wir mit dieser Mannschaft erst im zweiten Jahr in der Kreisliga A."