Schwarzwald-Baar-Kreis Im Tiebreak fehlt etwas das Glück
Schwarzwälder-Bote, 30.05.2012 19:00 Uhr(mrö). Am Pfingstwochenende pritschten, baggerten und schmetterten in Ulm Deutschlands beste Senioren um die Meisterschaftskrone. Jedoch spielten die Senioren des TB Bad Dürrheim nur eine untergeordnete Rolle, waren die Gegner doch zum Teil mit ehemaligen Größen aus der Bundesliga und Nationalmannschaft bestückt.
Gegen den VfL Lintorf begannen die Bad Dürrheimer nervös und machten viele leichte Fehler. Erschwerend hinzu kam, dass sich Klaus Schuh gleich in der ersten Aktion am Rücken verletzte und somit für das komplette Turnier ausfiel – 0:2. Durch diese 0:2-Niederlage war Bad Dürrheim gegen Helios Berlin schon zum Siegen verdammt, wollte man die Zwischenrunde erreichen. Aber auch Berlin war der erwartet starke Gegner. Durchgang eins ging an die Hauptstädter, der zweite Satz konnte von den Dürrheimern deutlich offener gestaltet werden, zwischenzeitlich führte man sogar mit 11:8. Aber auch hier hatten die Berliner immer wieder eine entsprechende Antwort parat, so dass man sich am Ende mit 20:25 geschlagen gegeben musste.
Die besten acht Teams spielten nun in einer Zwischenrunde die jeweiligen Halbfinal-Paarungen aus, für die vier Gruppendrittplazierten ging es um die Plätze neun bis und zwölf. Die TBler bekamen es nun mit dem USV TU Dresden zu tun. Der erste Durchgang ging an die Sachsen. Im zweiten Satz schien der TB wie ausgewechselt, auf einmal lief es rund – 1:1. Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Schnell liefen die Dürrheimer wieder einem 2:10-Rückstand hinterher, angetrieben von den mitgereisten Fans kam man noch auf 10:14 heran, doch am Sieg der Sachsen war nicht mehr zu rütteln. Ulm besiegte danach Taufkirchen. Somit stand der Gegner im Spiel um Platz elf mit Taufkirchen fest. Die Truppe um Coach Scheller gab von Beginn an mächtig Gas: Durchgang eins ging deshalb deutlich an die Kurstädter. Doch im zweiten Satz war der Gegner wacher – wieder ging es in den Tiebreak, den die Bad Dürrheimer verloren. Somit belegten die Kurstädter am Ende den zwölften Platz. Endstand: 1. Alfterer SC, 2. SV Helios Berlin, 3. TuS Vahrenwald, 4. VfL Lintorf, 5. 1. VC Norderstedt, 6. SV Schulzendorf, 7. SV Schwaig, 8. SG Rodheim, 9. SSV Ulm, 10. USV Dresden, 11.Taufkirchen, 12. TB Bad Dürrheim.



