Von Michael Bundesmann

Nach drei Heimniederlagen in Folge haben die Wild Wings am Freitag mit einem 5:2-Sieg gegen die Lausitzer Füchse nicht nur die Wende geschafft, sondern sind auch an die Liga-Spitze zurückgekehrt. Teilweise anfangs überheblich. Schwenningens Coach Stefan Mair berichtete aber, "dass ich mich in der ersten Pause ein wenig aufgeregt habe". Der Grund: "Wir haben nicht nur zu nervös begonnen, sondern haben auch nach unserer 1:0-Führung bis Ende des ersten Drittels so gespielt, wie man typisch überheblich gegen einen scheinbar ersatzgeschwächten Gegner spielt. Die Stürmer sind teilweise nicht zurück in die Defensive gekommen." Mair klammerte on seiner Kritik aber die dritte Reihe um Peter Boon, Matthias Forster und Max Hofbauer aus. "Sie haben insgesamt sehr hart gearbeitet, deshalb wollte ich zu Beginn des zweiten Drittels auch ein Zeichen setzen und habe diese Reihe zuerst gebracht." Für den Lausitzer Trainer Dirk Rohrbach war es "bitter, dass wir nach einem ausgeglichenen ersten Drittel uns dann in wenigen Minuten alles kaputt machten, weil wir nicht mehr so konsequent agierten. Klar, nach einem 1:5-Rückstand war dann nach 40 Minuten alles für uns gegessen". Auf die Zähne gebissen. Trotz einer Prellung war Dan Hacker doch aufgelaufen und traf sogar zwei Mal. "Das war eine ganz kurzfristige Entscheidung von mir. Dieser Heimsieg war für uns sehr wichtig. Ich möchte unbedingt ein Sechs-Punkte-Wochenende", so der Top-Scorer vor der gestrigen Fahrt nach Crimmitschau. u  Hauptsport