Von Gunter Wiedemann

In der Regionalliga marschiert der KSK Furtwangen weiter. Der Tabellenführer gewann gestern seinen vorgezogenen Wochenend-Kampf bei der RG Waldkirch-Kollnau deutlich mit 25:14.

Nun fehlen den Furtwangern nur noch zwei Siege, um den Durchmarsch in die 2. Bundesliga zu feiern. Am kommenden Samstag geht es gegen den direkten Kontrahenten aus Ketsch, eine Woche später müssen die Wolber-Schützlinge zum KSV Unterelchingen reisen.

In der Klasse bis 55 kg feierte der Furtwanger Vincent Kirner sein Debüt. Coach Ewald Wolber freute sich über einen starken Einstand seines Schützlings, der Ali Akkoyan mit 3:2 (0:6, 0:2, 3:1, 7:5, 4:1) schlug. Zurab Matcharashvili (60 kg) ließ dann gegen den Waldkircher Michael Rieder beim 3:0 (3:2, 4:1, 2:2, 3:0) wenig anbrennen. Pech hatte Christian Bösinger (66 kg/A) bei der 2:3-Niederlage gegen den Waldkircher Nico Schäuble. "Christian war stark, aber sein Gegner ein Schauspieler", so Wolber. Einen Vierer holte dafür Sergo Ninua (96 kg) bei seinem technischen Überlegenheitsssieg gegen Johann Jochim. Im Schwergewicht gab es noch eine KSK-Premiere: Dominique Endres bekam nach der knappen 0:3 (0:1, 0:2, 0:3)-Niederlage gegen Aleksandr Sommer von Wolber ein Sonderlob. Somit führte Furtwangen zur Pause mit 12:8.

Danach musste KSK-Ringer Marcel Wolber (66 kg/B) gegen Marius Quinto auf die Schultern. Der Furtwanger Teimuraz Beradze (74 kg/A) feierte aber einen 3:0-Sieg gegen Georgi Kettilatze. Dies schaffte auch sein Teamkollege Felix Pfaff (74 kg/B). Albert Qorraj (84 kg/A) machte es noch besser. Der Furtwanger schulterte Konstantin Miscenko in der zweiten Runde. Schließlich kämpfte KSK-Ringer Tobias Haaga (84 kg/B) Csaba Fazakas mit 3:2 nieder. Damit war kurz nach 23 Uhr der 25:14-Sieg der Furtwanger unter Dach und Fach.