(mb). Am morgigen Sonntag empfangen die Panthers Schwenningen (3.) in der 2. Regionalliga um 17.30 Uhr in der Deutenberghalle den Vorletzten KuSG Leimen. Die Schwenninger dürfen sich im Kampf um die Meisterschaft kaum noch eine Niederlage leisten.

Der Gegner aus Nordbaden spielte bislang unter seinen Möglichkeiten und kam nur auf drei Siege aus elf Spielen. Dennoch ist größte Vorsicht geboten, denn im Team von Trainerin Tine Sauer schlummert durchaus das Potenzial, um die Punkte vom Neckarsprung zu entführen. Der lediglich 1,73 m große Aufbauspieler Florian Nägele brachte es im Saisonverlauf bisher auf starke 15,3 Punkte im Schnitt. Bester Scorer ist jedoch Yannick Rupp (17,2), der bereits über höherklassige Erfahrung (1. Regionalliga mit Heidelberg-Kirchheim) verfügt. Mit Florian Spath (14,0), Florian Wolf (10,3) und Felix Schwalb (9,4) verfügt die KuSG über weitere verlässliche Punktesammler. Problem der Leimener könnten Größennachteile sein. Das Team verfügt über nur wenige Zwei-Meter-Spieler und wird daher wohl auch auf Tempo und frühes Verteidigen setzen. Die Panthers sind auf ihren Kontrahenten bestens vorbereitet. Den Schwenningern ist bewusst, dass sie infolge der Verletzungsserie die spielerische Linie verloren hatten, die es sukzessive wieder zu erarbeiten gilt. Mut macht hierbei, dass sich Bojko Pangarov bereits gut integrierte und Kristian Borisov bislang bestmöglich vertritt. Zudem ist Aleksej Bogomolov wieder in die Übungseinheiten eingestiegen, hat aber noch Trainingsrückstand. Slawa Schultheiß und Yannick Tidas stehen ebenfalls wieder zur Verfügung, sind aber ebenfalls noch nicht bei 100 Prozent. Zu hoffen ist, dass Mensah Taylor seine gute und vor allem konzentrierte Vorstellung aus dem Stuttgart-Spiel wiederholen kann. Weniger erfreulich ist die Meldung, dass Samba Thiam leicht angeschlagen mit dem Training aussetzen musste. Trainer Velcic warnt vor dem Gegner: "Leimen ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt." Alle Zuschauer erwartet übrigens eine kleine Nikolaus-Überraschung.

Auch in der Villinger Steppachhalle wird gespielt. Die Landesliga-U18 des BV Villingen-Schwenningen trifft dabei am Samstag (14 Uhr) auf den TSB Ravensburg. Am Sonntag (13 Uhr) treffen die Landesliga-Damen aus der Doppelstadt in der Schwenninger Deutenberghalle ebenfalls auf Ravensburg. Im Anschluss (15 Uhr) spielen die Herren II gegen den direkten Tabellennachbarn aus Nagold um den Anschluss ans Mittelfeld. Die U10 und die U16 wollen bei den Turnieren in Haiterbach und in Calw punkten.