Von Michael Bundesmann

Dank ihrem hart erkämpften 3:2-Sieg beim TSV Schmiden sind die Villinger Volleyballerinnen ins Tabellen-Mittelfeld der Dritten Liga gerückt. Aber auch das kommende Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen den TV Rottenburg ist richtungsweisend. Beeindruckt. Villingens Trainer Günter Hones zeigte sich nach dem Sieg in Schmiden vor allem davon beeindruckt, "dass sich meine Mannschaft trotz der zeitweiligen Rückstände nie hat unterkriegen lassen. Das zeigt mir, dass manche Spielerin eben doch aus den Niederlagen im vergangenen Jahr in der 2. Liga – spielerisch und mental – einiges an Erfahrungen mitgenommen hat". Enge Liga. Abgesehen von Schlusslicht SSV Ulm (2:12 Punkte) und den beiden führenden Teams VC Wiesbaden II und VC Neuwied (beide jeweils 12:2) hängt die Liga von den Punkten her sehr eng zusammen. "Es beweist mir immer mehr, dass diese Dritte Liga leistungsmäßig sehr interessant, ausgeglichen und spannend ist. Das macht die Sache noch attraktiver", meint Günter Hones. Die beiden Partien am vergangenen Wochenende in Schmiden und am kommenden Samstag daheim gegen Rottenburg sah der Trainer bereits vor einer Woche als "weitere Schlüsselspiele" für sein Team an. "Gewinnen wir auch gegen Rottenburg, sind wir erst einmal, was unsere Tabellensituation anbetrifft, in einem ruhigeren Fahrwasser." Übrigens, zwei Absteiger wird es auf jeden Fall in die Regionalliga geben. Magere Kulissen. In Saarbrücken und jetzt in Schmiden spielte die Villinger Mannschaft jeweils lediglich vor 50 Zuschauern. In Biberach waren es zwar 100 mehr – dennoch reichen diese Zahlen nicht an den Villinger Schnitt (350) bei den Heimspielen heran. "Ich glaube, auch deshalb spielen unsere Mädchen am liebsten in der Hoptbühlhalle. Auswärts war es von der Stimmung her eher trostlos", hofft Günter Hones aber auch, dass die Zuschauerzahlen in Villingen nun noch etwas steigen. "Das hängt natürlich vor allem davon ab, wie erfolgreich wir in den nächsten Wochen spielen können. Ich sehe bei unseren Zuschauerzahlen schon noch Luft nach oben." Kroatische Spielerin kommt. Im Dezember wird eine junge, kroatische Erstliga-Spielerin aufgrund ihres Studiums in die Doppelstadt ziehen und sich beim TVV im Training vorstellen. "Wir müssen sehen, wie sich das entwickelt", ist auch Günter Hones auf den "Besuch" gespannt.