Von Gunter Wiedemann

"Wir haben mal wieder unser Auswärtsgesicht gezeigt. In der Fremde fehlt das Selbstbewusstsein. Dazu hatten wir große Probleme bei der Annahme", bilanziert Günter Hones, der Coach des TV Villingen, die 0:3-Niederlage in Neuwied.

Vorgabe. Damit ist der Drittligist mit nun 8:10 Punkten in einer ausgeglichenen Klasse auf den sechsten Rang zurückgefallen. "Unser Ziel bis Weihnachten ist es, auf zehn Zähler zu kommen. Dafür müssen wir uns aber vor allem bei der Annahme wieder steigern", rechnet Günter Hones nicht mit einem Sieg am Samstag bei Tabellenführer Wiesbaden II ("Dort können wir befreit aufspielen"), aber mit einem Heimerfolg am 15. Dezember gegen Saarbrücken. Bis dahin möchte der TV-Trainer auch mit Stephanie Hempel über eine mögliche Rückkehr reden. Der Unterschied. Mit Wiesbaden geht es zum für Hones einzigen Team, "dass mit diesem Kader in der 2. Liga eventuell mithalten könnte". Für den Villinger ist einfach die Dritte Liga in Sachen Professionalität nicht mit der 2. Liga vergleichbar. "In den ersten beiden Klassen verdienen die Spielerinnen ja auch Geld. Deshalb fehlen in der Dritten Liga auch bei vielen Vereinen einmal Spielerinnen aus privaten Gründen", begründet der TV-Coach, dass gerade bei Auswärtspartien den Trainern oft nur kleine Kader zur Verfügung stehen. Newsletter. Übrigens – am Freitag wollen die TV-Verantwortlichen den neuen Geschäftsführer (Gesamtverein) präsentieren. "Das hat aber keine Auswirkungen auf die erste Volleyball-Mannschaft", betont Manfred Herzner, der Vorsitzende des TVV und Geschäftsführer der TV Villingen Volleyball UG. Schon jetzt besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich den Newsletter des TV Villingen (www.tvvillingen.de) zu besorgen. "Das wird eine gute und interessante Sache", freut sich Herzner.