Von Gunter Wiedemann

Drittligist TV Villingen geht mit viel Selbstvertrauen ins heutige Heimspiel (19 Uhr, Hoptbühlhalle) gegen den TV Rottenburg. Klares Ziel der Schützlinge von Coach Günter Hones ist ein Sieg. Dabei setzt der Trainer auch auf die Unterstützung der Zuschauer.

"Uns würde es sehr freuen, wenn uns die Fans wieder zahlreich und lautstark anfeuern", stellt Hones klar. Klar ist auch, dass bei den Villingerinnen nach dem jüngsten 3:2-Sieg in Schmiden Optimismus herrscht. "Wir wollen gegen Rottenburg gewinnen, damit unser Punktekonto ausgleichen", betont der Coach des Tabellensechsten (6:8) vor dem Duell mit dem Vorletzten (4:10). Auch Hones weiß – mit einem Sieg könnte sich der TV schon ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erarbeiten. Dies wäre mit Blick auf die kommenden Partien sehr wichtig. Bei den Top-Teams aus Neuwied (1. Dezember) und Wiesbaden II (8. Dezember) sind die Villingerinnen dann nur Außenseiter. Zum Abschluss des Jahres 2012 gastiert am 15. Dezember noch Saarbrücken in der Hoptbühlhalle. "Wir wollen bis Weihnachten im Tabellenmittelfeld etabliert sein und uns dann im neuen Jahr in Richtung obere Hälfte orientieren", gibt Hones eine klare Richtung vor.

Doch zuerst steht am heutigen Abend das Heimspiel gegen Rottenburg an. "Rottenburg hat viele Partien erst im Tiebreak verloren. Dies zeigt, dass wir den Gegner keinesfalls unterschätzen dürfen", warnt der TV-Trainer seine Schützlinge, von denen er einen engagierten und konzentrierten Auftritt erwartet. "Das Team, das konstanter spielt, wird wohl gewinnen", vermutet Hones, der eventuell auf Cara Sander verzichten muss. "Sie hat sich im Schulsport am Sprunggelenk verletzt", gibt Günter Hones preis. Sollte Sander ausfallen, rückt Nikola Strack von der zweiten Mannschaft in den Kader. Sicher dabei ist wieder Lucie Drexlerova. Zudem soll Sonja Kühne das Team verstärken.

Auch beim TV Rottenburg könnte es Umstellungen geben. "Wir rotieren zwangsweise viel", verweist Coach Dirk Mehlberg auf verschiedene Aufstellungen aufgrund von Verletzungen, oder aus beruflichen Gründen. Das Villinger Team kennt Mehlberg nicht. "Und ich werde nun in der Dritten Liga auch nicht mit Video-Analysen beginnen. Wir schauen auf uns selbst", so der Trainer, der als Ziel einen Mittelfeldplatz ausgibt. "Dafür fehlt aber noch die Konstanz. Wir sind in dieser Saison eine Art Wundertüte", lacht der Coach des letztjährigen Tabellenzweiten.