Von Florian Hahnel SV Denkingen – FC Bad Dürrheim 2:1 (2:0). Die südbadischen Kontrahenten liegen dem FC Bad Dürrheim einfach nicht. Die Niederlage gegen den SV Denkingen "Rot" lässt vor der Winterpause ordentlich Federn.

Im Pfullendorfer Stadtteil stellten die Baaremer zwar die klar bessere Mannschaft, der SV gab sich jedoch überaus bissig und verschenkte keinen Meter des heimischen Bodens. Defensiv können die Männer um FC-Trainer Reiner Scheu derzeit keinen Ruhm ernten, in Denkingen sollte sich dies bestätigen.

Die Denkinger Führung durch Torjäger Simon Rock (26.) gründete in einem verhängnisvollen Dürrheimer Rückpass. Sechs Minuten später schlug es im Gehäuse von FC-Keeper Daniel Braunstein erneut ein, diesmal nach Konter sowie mit einem Halbdistanzschuss von Tino Wagner.Nach Wiederanpfiff spielte quasi nur noch der FC Bad Dürrheim. Denkingen befand sich teils mit zehn Mann in der Defensive und sollte das Tor immerhin bis zur 84. Minute sauber halten. Julian Göbel sorgte per Kopf für den "FC-Ehrentreffer".

Die letzten Minuten waren spannungsgeladen, für Bad Dürrheim aber nicht mehr gewinnbringend.Kevin Ketis stand Scheu wieder zur Verfügung und agierte ordentlich. Der schwer an der Schulter angeschlagene Andreas Albicker kam zu einem überraschenden Einsatz, wenn auch nur über die Dauer von 15 Minuten.

Zu wenig Zielwasser

Bad Dürrheim spielte und erarbeitete sich auch zahlreiche Chancen, "Weinmann und Co." lassen momentan aber Zielwasser vermissen. Unterm Strich kann deshalb auch die Dürrheimer Offensive momentan nicht glänzen, wobei es primär am Abschluss krankt.

Denkingen setzte seinen ordentlichen Lauf fort und kam zum satten Erfolg, weitere drei Punkte sind zu Hause. Sehr gut, was das Ergebnis anbelangt. Der FCBD agierte beim gestrigen Sonntagsspiel deutlich druckvoller und bot etliche Male Einbahnstraßenfußball.