Schramberg - Bislang waren es nur Trockenübungen, die der Bagger am neuen Berneckstrand vollführte, jetzt fließt erstmals das Wasser in dem Bereich des früheren Freibads.

Auf den Zentimeter ausnivelliert werden derzeit die großen Steine gesetzt, die künftig die Wasserverteilung zwischen altem Bachbett und neuem Berneckstrandbereich regeln sollen.

Noch ohne genaue Modellierung des Umlandbereichs testet die Stadt, so Georg Schrempp von der Abteilung Tiefbau zunächst die Wasserführung. "Somit ist es dann anschließend auch leichter, Korrekturen anzubringen, sofern diese erforderlich werden", erläutert Schrempp. Denn im Wasserbau könne nicht alles vorherberechnet werden.

Ob und welche Veränderungen bei der Anlage des Berneckstrands noch kommen, das soll, auch zusammen mit den Bürgern, noch besprochen und entschieden werden. Derzeit ist das Gelände so modelliert, dass es dem natürlichen früheren Verlauf entspricht, so dass es, abgesehen vom Bereich vor dem Kiosk, keine größeren ebenen Flächen gibt.

Stützmauern im Hangbereich, um eine solch größere ebene Fläche zu erreichen, sind bislang nicht eingeplant, lediglich im Ausflussbereich der Berneck sollen noch mit Steinen gefüllte Drahtkästen, so genannte Gabionen, aufgestellt werden, um für Hochwassersicherheit zu sorgen, sagt Schrempp.