Schramberg - Die Straße ist zwar noch nicht fertig, indes, viele Anwohner glaubten schon gar nicht mehr daran, dass vor dem Frühjahr noch der Makadam auf die Berneckstraße kommt. Gestern begann der Einbau.

"In einem Zug" wird dabei die Tragschicht, dann der Haftkleber und die Binderschicht aufgebracht. Dies sorgt, so Mitarbeiter der Firma Hermann aus Furtwangen, für eine höhere Festigkeit, wenn "warm in warm" eingebaut werden kann. Damit gestern überhaupt die Tragschicht aufgebracht werden konnte, musste an einigen Stellen noch der Untergrund gerichtet werden, doch zum Schluss reichte es dann für den gesamten Bereich entlang des Marktkaufs.

Die Strecke zwischen der Parkdeckeinmündung und der Wernerstraße ist am Mittwoch dran, heute wird dort noch der Untergrund passend hergerichtet.

Aufgrund der Sperrung der Landesstraße nach Tennenbronn wegen Steinschlaggefahr musste auch das Bauunternehmen umdisponieren. Schon aufgrund der Logistik wäre es der Firma lieber gewesen, sie hätte an der Abzweigung zur Falkensteinstraße mit den Makadamarbeiten beginnen und sie dann in Richtung Süden weiterlaufen lassen können. Im Bernecktal hätte es schon allein mehr Stauraum für die anliefernden Fahrzeuge gegeben: Rund 350 Tonnen Asphalt mussten gestern allein für die zwölf Zentimeter dicke Tragschicht herangefahren werden, hinzu kamen weitere Lastwagen mit Material für das Planum und noch einmal rund 170 Tonnen Asphaltmaterial für die sechs Zentimeter dicke Binderschicht.

Eingebaut wurde der Makadam übrigens auf der gesamten Breite der Straße gleichzeitig, so gebe es schon keine Mittelfuge, die immer wieder eine Schwachstelle ergeben könne.