Schramberg Tour-Party wird zum echten Schlager
Lothar Herzog, 02.08.2012 09:02 UhrSchramberg - Die Stimmung war prächtig, das Wetter super und die Radler und Fans der "Tour de Ländle" in Scharen gekommen. Etwa 4000 Besucher feierten am Dienstagabend auf dem Bernecksportplatz eine rauschende SWR4-Party. Bereits vor dem offiziellen Beginn gegen 19 Uhr herrschte auf dem Festgelände mit vielen Bewirtungszelten emsiges und buntes Treiben, nach und nach wurden die Sitzplätze Mangelware.
Die beiden Moderatoren Stefanie Czaja und Michael Branik zeigten sich wie immer gut gelaunt und nicht wenige SWR4-Radiofans genossen es, die beiden sympathischen Ansager einmal aus der Nähe zu erleben und betrachten. Die Partyband "W.I.P.S" legte sich mächtig ins Zeug und spielte deutsche Stimmungshits und Evergreens in rascher Folge. So zum Beispiel "Ein Bett im Kornfeld", "Aber bitte mit Sahne", "Über den Wolken" und "Verdammt ich lieb dich".
Zwischendurch gab es eine kleine Unterbrechung, als Michael Branik mit Bernd Richter den Gewinner des Hauptpreises der Losaktion der Volks- und Raiffeisenbanken auf die Bühne für ein kurzes Interview holte. Richter, der, wie er verriet, zunächst zwei "Nieten" auspackte und beim zweiten Kauf das sprichwörtlich große Los zog, darf auf Kosten der Geldinstitute ein Wochenende im Jagst- und Kochertal für zwei Personen verbringen. "Natürlich meine Frau", antwortete Richter auf die Frage von Branik, wen er mitnehmen werde.
Spätestens, als Stargast Achim Petry, ein Sohn des einst überaus in den deutschen Charts erfolgreichen Schlagersängers aus dem Ruhrgebiet, Wolfgang Petry, mit seiner Band die Bühne in Beschlag nahm, erlebten auch Tausende die Party im Stehen mit.
Sofern sich in den Gängen zwischen den Tischreihen oder vor der Bühne noch eine kleine freie Fläche bot, wurde diese zum Tanzen genutzt. Die Zuschauer sangen fleißig die Bestseller von Achims Vater wie "Weiß der Geier", "Wahnsinn" oder "Bronze, Silber und Gold" mit und schwenkten freudetrunken die Arme gen Himmel. Achim Petry, der auch eigene Lieder zum Besten gab, scheute sich nicht, von der Bühne herunterzukommen und auf den Tischen das Publikum weiter anzuheizen. Er genoss sichtlich das Bad in der Menge. Schweißtriefend und ausgepowert übergab er das Mirko nach einer guten Stunde und dreier Zugaben wieder an "W.I.P.S", die es bestens verstanden, bis kurz nach 22 Uhr den Stimmungspegel hoch zu halten.





zu Achim Petri
Na ja, die einen sagen so aber viele sagen anders. Wolfgang Petri konnte rockige Titel mit Stimme singen, der Achim krächzte wie ein heißerer Hahn. Wie üblich werden von den diversen Moderatren/innen Titel und Interpreten schön geredet. Hört man SWR4 eine Weile, kann man fast auf den Punkt herausfinden was der nächste Song oder PATAPATA kommt. Es werden Sachen gespielt oder NICHT gespielt wie es der Musikredaktören gefällt. Kommt mal ein schönes Lied zum Träumen, kommt ein blöder Einspieler mit SWR 4 da sind wir daheim, oder ÖHHHHLe von Seitenbacher, ja sind wir den blöd? Sie sind einem Restaurant, haben tolles Essen kommt der Kellner nimmt es weg, stellt ihnen das zusammengefegte von der Küche hin, so komme ich mir vor, kommt ein schönes Lied quatscht der Moderator manchmal blödes Zeug nur um den Titel zu verqatschen.