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Schramberg Stadtjubiläum: Graffiti für die Schlossfassade

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Jürgen Scheible vor einem seiner Kunstobjekte, dem Teatro Arriaga in Bilbao. Foto: Mobyspray

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Schramberg - Der Oberdinger Medienkünstler Jürgen Scheible verziert am Wochenende die Fassade des Schlosses mit großflächigen farbigen Licht-Graffitis.

Von 22 Uhr bis 22.30 am Samstagabend verwandelt der Medienprofessor die Schlossfassade "in etwas "Neues, unerwartet Frisches", wie er die Effekte seiner künstlerischen Arbeit beschreibt.

Scheible verwendet dabei als Pinsel sein Handy mit Bewegungssensor, wobei die Fassadenmauer als Malgrund dient. Das Handy ist über Funk an einen leistungskräftigen Beamter angeschlossen und wird so zur virtuellen Spraydose. Damit überzieht Scheible während seiner "audio-visuellen Live-Performance" die Schlossmauer mit digitaler Farbe und "haucht" ihr somit ein "neues Eigenleben" ein, das mit dem Betrachter in neuer Art und Weise kommuniziert. Wird der Beamer ausgeschaltet, zeigt die Fassade wieder ihr altes Gesicht. Scheible sieht Städte als kreative Medien an. Zum Beispiel in New York, Sydney, Taipei und Bilbao war er schon mit seiner "Handyspraydose" unterwegs. Aber auch das alte Schulhaus in seiner Heimatstadt Oberderdingen hat er schon mit seinen kurzlebigen Graffitis verziert.

Scheibles Arbeiten erinnern als Kunst im öffentlichen Raum an den Verpackungskünstler Christo, der unter anderem den Reichstag in Berlin verpackte, oder an Friedensreich Hundertwasser, der Fassaden als Grundlage für seine buten Visionen nutzte.

Mit seinen Arbeiten will Scheible Inspiration für Neues geben: "Den Betrachter herausfordern, seine Annahmen bezüglich alltäglicher Objekte zu hinterfragen, um dadurch eine neuen Blick zu gewinnen und altvertrautes wieder neu zu entdecken und zu erleben".

Weitere Informationen: Der 1970 in Oberderdingen geborene Jürgen Scheible hat nach einer Ausbildung zum Elektroniker noch ein Ingenieurstudium absolviert. Von 1995 bis 2011 war er in Finnland. 2010 promovierte er dort an der Hochschule für Kunst und Design in Helsinki mit einem Thema aus dem Bereich der digitalen Medien. 2012 erhielt er eine Ruf als Professor an die Hochschule für Medien in Stuttgart. Seither wohnt er auch wieder in Oberderdingen.

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