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Schramberg Sozialunternehmer besuchen Stiftung

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Zu Besuch in der Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung St. Franziskus war die bulgarische Delegation aus der Region Varna bei ihrem Besuch in Heiligenbronn. Fachbereichsleiter Gernot Pfau (rechts) erläuterte das Zusammenspiel von Industrieaufträgen und individueller Förderung. Monika Heitmann (zweite von rechts) vom Bulgarisch-Deutschen Sozialwerk übersetzte die Informationen. Die Vorstände der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, Michael Wollek (links) und Hubert Bernhard, legten gemeinsam mit Prälat Michael H. F. Brock (rechts) von der Stiftung Liebenau in Varna einen Kranz am Grab des Metropoliten Kyrill nieder. Fotos: Stiftung Foto: Schwarzwälder-Bote

Schramberg-Heiligenbronn. Bei einem mehrtägigen Besuch in Deutschland kam eine bulgarische Delegation mit Sozialunternehmern und Kommunalpolitikern aus der Region Varna nach Heiligenbronn in die Stiftung St. Franziskus und besichtigte einige Ausbildungsbetriebe.

Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen für Menschen mit verschiedensten Benachteiligungen ist Ziel eines vom Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes in Bulgarien. Es will den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen, Nichtregierungsorganisationen und bulgarischen Sozialunternehmen fördern und sucht dazu auch Impulse aus dem Ausland. Unter Federführung des Vereins "Zentrum für nachhaltige soziale Entwicklung" soll das Sozialunternehmertum vorangebracht und so auch Motor des sozialen Wandels werden.

Monika Heitmann vom Bulgarisch-Deutschen Sozialwerk in Varna, an dem die Stiftung St. Franziskus gemeinsam mit der Stiftung Liebenau beteiligt ist, arbeitet in diesem Projekt mit und übernahm bei dem Deutschland-Besuch auch die Dolmetscheraufgabe. Besichtigt wurden auch Werkstätten der Stiftung Liebenau und des Berufsbildungswerkes Adolf Aich.

In Heiligenbronn besichtigte die 13-köpfige Delegation die Blindenwerkstätten und die Werkstatt für behinderte Menschen sowie die Ausbildungsbetriebe der Schreinerei und Malerwerkstatt. Hier arbeiten junge Menschen mit Behinderungen, erlernen zum Teil auch anerkannte Berufe und finden Arbeitsmöglichkeiten vielfältiger Art.

Vorstand Michael Wollek, Roland Flaig von der Leitung Behindertenhilfe, sowie Udo Neudeck, Leiter des Zentrums für Ausbildung und Qualifikation stellten den Gästen das Arbeitsspektrum, Ausbildungsmöglichkeiten und die persönliche Förderung der Beschäftigten vor. Gemeinsam mit Schwestern Judith Kaupp wurde auch noch ein Blick in die Leben Jesu-Ausstellung im Haus Lebensquell geworfen.

Die beeindruckten Gäste, die auch vieles mit Film und Foto festhielten, erhielten aus der Schreinerei und der Bürstenmacherei der Stiftung kleine Geschenke als persönliche Erinnerung an diesen Besuch. Michael Wollek wünschte dem ganzen Land eine gute Zukunft und war überzeugt, das es mit Geduld und Fleiß auch viel erreichen könne.

Als Mitträger des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerkes nahmen die Stiftungs-Vorstände Michael Wollek und Hubert Bernhard kurz darauf an der Mitgliederversammlung in Varna teil. Durch den unerwarteten Tod des Metropoliten Kyrill, des bulgarischen Partners für das Sozialwerk, ist die weitere Entwicklung bis zur Neuwahl des Metropoliten in der Schwebe. Bernhard und Wollek legten bei ihrem Aufenthalt in Varna gemeinsam mit Prälat Michael H. F. Brock von der Stiftung Liebenau einen Kranz am Grab Kyrills nieder, der gemeinsam mit den deutschen Stiftungen 1999 das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk ins Leben rief.

 
 
 

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