Schramberg "Schramberg tut der Stiftung gut"

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OB Thomas Herzog überreichte Stiftungsvorstand Michael Wollek zum Jubiläum ein Gemälde der Kirche St. Gallus. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lara Kiolbassa

Vor 25 Jahren wurde die Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn gegründet. Den Auftakt des Jubiläums bildete gestern ein Pontifikalamt in der Kirche St. Gallus und ein anschließender Festakt.

Schramberg-Heiligenbronn. Das Pontifikalamt wurde von Bischof Gebhard Fürst von der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit seinen Konzelebranten Pfarrer Christian Albrecht, Pfarrer in Ruhe Richard Schitterer, Hausgeistlicher des Klosters Heiligenbronn und Pfarrer Thomas Fürst aus Mühlhausen-Ehingen gehalten. Begrüßt wurden die Gäste vom Vorsitzenden Michael Wollek. Fürst wünschte der Stiftung in seiner Predigt den franziskanischen Gruß "pace e bene", also "Alles Gute und Gottes Segen". Er verglich den heiligen Franziskus mit Jesu Christi, denn beide seien barmherzig gewesen und hätten sich um kranke und bedürftige Menschen gekümmert. Genauso wie die Mitarbeiter der Stiftung, die sich voller Barmherzigkeit um die ihnen anvertrauten Menschen kümmern. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Projektchor aus Mitarbeitern der Stiftung unter der Leitung von Magdalena Dilger und Rudi Schäfer.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde Kaffee im Refektorium sowie eine Führung über das Stiftungsgelände angeboten. Im Anschluss fand der Festakt im Elisabetha-Glöckler-Saal statt. Begrüßt wurden die Gäste durch Vorstand Hubert Bernhard, der auf die letzten 25 Jahre zurückblickte. Die Moderation übernahm Wollek. Nach einigen Grußworten vom Stiftungsratvorsitzenden Georg Dlugosch hielt die Theologin und Franziskus-Biografin Martina Kreidler-Kos einen Festvortrag zum Thema "Verlangen nach Leben – Warum heute franziskanisch sein?"

Generaloberin Schwester M. Agnes Löber erinnerte sich an das "konkrete Loslassen der Schwesternschaft von der Stiftung" im Jahr 1993. Sie dankte für den vergangenen Weg und betonte, dass es ein Gewinn für die Schwesternschaft sei, das Gelände mit den Bewohnern und Mitarbeitern der Stiftung zu teilen. "Die Stiftung tut Schramberg gut, aber Schramberg tut auch der Stiftung gut", meinte Wollek. Oberbürgermeister Thomas Herzog stimmte ihm zu, die Stiftung sei ein Lichtblick für Schramberg und die ganze Region. Zum Jubiläumsfest überreichte er Wollek ein Gemälde der Stiftungskirche von Uwe Rettkowski aus dem Jahr 2015.

Landrat Wolf-Rüdiger Michel dankte für die gute Partnerschaft zwischen Landkreis und Stiftung, auch bei der Unterbringung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge.

Diözesan-Caritas-Direktor Reiner Bockhoff war leider verhindert. Seine Grußworte wurden von der Leiterin des Kompetenzzentrums Unternehmenspolitik des Diözesan-Caritasverbands Rottenburg-Stuttgart, Inge Mayer, verlesen. Bockhoff beglückwünschte den Vorstand, unter anderem auch den ehemaligen Vorsitzenden Norbert Rapp, der "Spuren lege und hinterlasse". Die Stiftung sei in allen drei Säulen bundesweit verankert und nicht mehr wegzudenken.

Zuletzt richtete Roland Klinger, Verbandsdirektor des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden Württemberg, Grußworte an Stiftungsvorstand und Gäste, darunter auch den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, der der Stiftung durch "Wir machen Schule" verbunden ist.

Der Festakt wurde von der inklusiven Blasmusik "InklusiBla" musikalisch umrahmt.

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