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Schramberg Klinik zum Monatsende dicht

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Ab 1. Oktober sind laut Helios-Mitteilung im Schramberger Krankenhaus noch kleinere Eingriffe tagsüber möglich; die chirurgische Ambulanz ist montags bis freitags weiterhin von 7 bis 20 Uhr besetzt. Foto: dpa

Schramberg - Jetzt geht es Knall auf Fall: Das Schramberger Krankenhaus schließt Ende Oktober seine Pforten. Das teilen die Helios Kliniken mit. Bis dahin sei die Versorgung von medizinischen Notfällen weiterhin gewährleistet.

Die Sicherheit der Patienten habe oberste Priorität – aus diesem Grund hätten sich die Chefärzte am Schramberger Krankenhaus mit der Klinikgeschäftsführung und dem Betriebsrat geeinigt, den Krankenhausbetrieb Ende Oktober einzustellen. Bereits ab 21. Oktober werden keine Patienten mehr stationär aufgenommen.

Grund dafür sei die steigende Anzahl von Mitarbeitern, die einen neuen Job angetreten haben und kurzfristig die Schramberger Klinik verlassen. Ab 1. Oktober sind laut Helios-Mitteilung im Schramberger Krankenhaus noch kleinere Eingriffe tagsüber möglich; die chirurgische Ambulanz ist montags bis freitags weiterhin von 7 bis 20 Uhr besetzt.

Chefarzt Christian Friz: "Größere Verletzungen oder andere Notfälle, die eine rasche operative Versorgung erfordern werden nach der Erstversorgung umgehend an andere geeignete Kliniken verlegt, sollten jedoch nach Möglichkeit initial in anderen Krankenhäusern vorstellig werden". Ein definierter Ablauf stelle die Behandlungsqualität sicher, ebenso die enge Abstimmung der Schramberger Ärzte mit dem Notarzt, heißt es in der Mitteilung.

Bei Notfällen direkt andere Kliniken ansteuern

Die Rettungsleitstellen des DRK wurden zu den neuen Gegebenheiten informiert und werden bei entsprechenden Notfällen direkt andere Kliniken ansteuern. "Auch für die letzten Wochen hier im Schramberger Krankenhaus gilt, dass die Sicherheit der Patienten absoluten Vorrang hat", wird Chefarzt Carsten Ranke zitiert.

"Dass wir den Betrieb bis Ende Oktober aufrecht erhalten können, verdanken wir ausschließlich dem außergewöhnlichen Einsatz des Schramberger Teams", betont Klinikgeschäftsführer Tobias Meixner. Betriebsratsvorsitzender Jürgen Roßmannek befürwortet die Entscheidung, das Krankenhaus früher zu schließen: "Aus meiner Sicht ist dies der richtige Schritt – der Betriebsrat trägt den Termin Ende Oktober trotz der schwierigen Situation mit. So kann die Schließung des Krankenhauses geordnet und ohne Risiko für die Patienten abgewickelt werden".

Nach dem 31. Oktober werden insgesamt 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schramberg nach Rottweil wechseln. Helios betont: "Wie angekündigt, wird Helios die Notarztversorgung im Verbund mit den Schramberger niedergelassenen Ärzten auch nach Einstellung der akutmedizinischen Versorgung sicherstellen." Das Krankenhaus Rottweil gehört seit Mai zu den Helios-Kliniken.

 
 
 

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