Schramberg Kinder und Jugendliche stimmen ab

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Wählen im mobilen Wahlstudio des Jugend- und Kinderbüros war vergangene Woche möglich – hier in Sulgen. Foto: Kiolbassa Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lara Kiolbassa

Insgesamt 663 Kinder und Jugendliche haben im "mobilen Wahllokal" des Juks³ ihre Stimme zur U18-Landtagswahl abgegeben.

Schramberg-Sulgen. Die U18-Landtagswahl ist das "Pendant zur echten Landtagswahl" und ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung und des Landesjugendrings. In Baden-Württemberg ist sie die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche. Ihr Ziel ist es jungen Menschen Politik verständlich zu machen und sie zu unterstützten, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikern zu hinterfragen. Im Vordergrund steht dabei dass Kinder und Jugendliche lernen ihre eigenen Interessen zu erkennen, selbst Antworten auf politische Fragen zu finden und somit aktiv ihre eigene Lebenswelt mitzugestalten. Christoph Rümenapp und die DH-Studentin Samira Bensmail vom Juks³ waren eine Woche vor der eigentlichen Wahl mit dem "mobilen Wahllokal" an den Schulen in Schramberg und auf dem Sulgen unterwegs. Jeweils in der großen Pause konnten die Schüler der Erhard-Junghans-Schule, des Gymnasiums Schramberg, der Peter-Meyer-schule, der Friedrich-Ebert-Schule, der Ludwig-Erhard-Schule und der Grund- und Werkrealschule auf dem Sulgen ihre Stimme wie bei der Landtagswahl am 13. März abgeben. Dafür war das Wahllokal sogar mit original Wahltrennwänden und einer Wahlurne ausgestattet. Auch die Stimmzettel waren Originaldokumente.

In einigen Klassen wurde das Thema Landtagswahl zuvor im Unterricht durchgenommen. Wie zum Beispiel in der Abschlussklasse 10a der Erhard-Junghans-Schule. Von zwei Referenten der Landeszentrale für politische Bildung wurden die Schüler in einem Workshop über die bevorstehende Landtagswahl informiert.

Mit dem Internetprogramm "Wahl-O-Mat" konnten sie sich spielerisch landespolitischen Fragestellungen näheren und gemeinsam verschiedenen Parteipositionen erarbeiten. Diese wurden in einer selbstgestalteten TV-Debatte, einer sogenannten "Elefantenrunde", präsentiert. Die Rollen der TV-Moderatoren übernahmen dabei Lisa Herden und Dominik Moosmann. Nach dieser Diskussion waren die Schüler bestens auf die U-18-Wahl vorbereitet und konnten ihre Stimme abgeben. Insgesamt gaben 258 Schüler der Klassen acht bis zehn der Erhard-Junghans-Schule ihre Stimme ab.

Das Interesse der Schüler an der U18-Wahl war sehr groß. "Ich finde es sehr gut hier wählen zu dürfen, da weiß man dann mal, wie das so abläuft. Sonst bekommt man, dass ja nicht so mit", sagt ein Schüler der Klasse 8 der GWRS. Bis er offiziell wählen dürfe dauere es nämlich noch vier Jahre. Unterstützt wurden Rümenapp und Bensmail von den Sozialarbeiterinnen der verschiedenen Schulen Grietje Paul, Antje Wiedmann-Bornschein, Johannes Menton und Paulina Feldweg.

Die Ergebnisse der U18-Wahl werden am Abend der Landtagswahl veröffentlicht und können unter www.u18-bw.de abgerufen werden.

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