Schramberg (czh). Mit drei Baggern und vier Lastwagen bewältigen die Bauarbeiter der Firmen SKS und Bantle die Schlammschlacht beim Erdrutsch am Schlossberg. Nachdem das THW Schramberg den Hang mit Zugseilen gesichert und das abgerutschte nasse Erdmaterial mit Planen abgedeckt hatte, konnte eine Rampe unter der Abrisskante angelegt werden. Auf der konnte der Langlöffelbager das durchnässte Material aufnehmen und zum Abtransport durch Laster bereit legen.

Mit der Reichweite von 18 Metern wurde ein großer Teil des Gerölls abgeräumt und damit der Druck auf den Verbau reduziert. Mit drei Lastern wird der Abbau über den Holzabfuhrweg um den Schlossberg Richtung Grillplatz transportiert und am Hochsteig zum Abtrocknen gelagert. Mit dem Material sollen später einige Wege angelegt und ausgebessert werden, erklärte Stefan Walther von der Forstverwaltung.

Bis zum heutigen Samstag soll das Geröll aus dem Gefährdungsbereich abtransportiert sein. Zugleich wurde auf der nördlichen Seite des abgerutschten Holzabfuhrwegs eine Drainage parallel zum Hang angelegt, durch die das Wasser seitlich abgeleitet werden kann. Auch hier wurde mit einem Lastwagen der Aushub Richtung Burgweg abtransportiert. Sobald die Geröllmassen am Wegabbruch entfernt sind, soll mit einem Schreitbagger von oben her weiteres abgerutschtes Geröll aus dem Hang entfernt werden. Dieser Spezialbagger kann auf zwei Rädern und zwei verstellbaren Stelzen auch an steilen Hängen eingesetzt werden.