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Schramberg - Manchen Da-Bach-na-Fahrern, die gerade beim Bau ihrer Wasserfahrzeuge den Endspurt eingeläutet haben, dürfte derzeit der Zuber auf Grundeis gehen. Bei arktischen Temperaturen gefriert die ansonsten munter sprudelnde Schiltach ein. Wie im Winter vor 20 Jahren zieht sich auf der Fasnets-Rennstrecke der Schramberger Kanalfahrer ein massives Gletscherfeld zusammen.
Wenn das so weiter geht, können die Helden des närrischen Wassersports diesmal auf leere Kanister und Tonnen für den Auftrieb verzichten und sich stattdessen Kufen unter ihre Schiltach-Schifflein schnallen. Neben dem Zuber da Bach na schwimmen braucht dann auch keiner mehr der gescheiterten Süßwassermatrosen, dafür ist dann Ziehen angesagt, wie beim Hundeschlittenrennen. Doch es gibt noch Hoffnung: Die Wetterfrösche rechnen mit einer Frostabschwächung nach dem kommenden Wochenende. Und es gab auch schon Fasnetsmontage in Schramberg, da haben sich die eis-bein-harten Kerle bei zugefrorener Wasserrinne einfach ihre Fahrspur frei gehackt.