Schopfloch. Die neue Ortsumfahrung von Schopfloch wird am Montag, 19. November, feierlich für den Verkehr freigegeben. Die Baukosten der 2,7 Kilometer langen Umfahrung Schopflochs betrugen insgesamt rund 11 Millionen Euro, inklusive  2,3 Millionen Euro für eine Grünbrücke.

Hans-Joachim Fuchtel, der sich stark für die beschleunigte Realisierung der neuen Ortsumfahrung eingesetzt hat, kann bei der Einweihung des lang herbei gesehnten B28a-Abschnitts zwischen Horb und Freudenstadt nicht dabei sein. Die Pflicht ruft den Parlamentarischen Staatssekretär am Montag, 19. November, nach Berlin.

Dabei hatte er noch mit dem ehemaligen Bürgermeister Ernst Winter durch sonntägliches Ablaufen möglicher Alternativen wesentlich auf die Findung der Trasse und damit auf eine grundsätzliche Möglichkeit zur Umsetzung hingewirkt, erinnert der Bundestagsabgeordnete in einer Pressemitteilung.

Das Jahrhundertbauwerk war laut Prioritätenliste im Straßenbau ursprünglich für einen späteren Zeitraum vorgesehen. Doch Fuchtel schaffte es – damals war er noch Haushaltspolitiker – gegen erhebliche Widerstände, aus zusätzlich freigesetzten Mitteln des Bundeshaushalts die Umfahrung Schopflochs früher zu finanzieren, so die Pressemitteilung.

Mit der B28-Umfahrung habe eine Jahrhundertaufgabe für Schopfloch geschultert werden können, so Fuchtel weiter, an der er als Parlamentarier "wohl etwas mehr Anteil gehabt habe als üblich ist". Die Ortsumfahrung bedeute für die Bevölkerung von Schopfloch, für die Wirtschaft und für alle Verkehrsteilnehmer eine große Entlastung und ein Gewinn an Lebensqualität.