
Von Uwe Ade
Schopfloch-Oberiflingen. Einen unterhaltsamen Theaterabend bot der Sportverein Oberiflingen am Samstag in der Festhalle in Schopfloch. Die Laienschauspieler des SVO begeisterten mit dem amüsanten Dreiakter "Chaos in der Muckibude".
Vorsitzender Uli Joos begrüßte das Publikum zur ersten Veranstaltung im Jubiläumsjahr – der SVO feiert heuer das 80-jährige Vereinsbestehen – und wies zugleich auf die nächste hin: die Einweihung des neuen Sportheims Ende Januar. Was den Sport anbelangt, blickt Joos optimistisch in die Zukunft und sprach dabei die guten Aussichten für die erste Mannschaft, die Jugendabteilung mit 160 Kindern und Jugendlichen sowie die Sportmöglichkeiten in der Gemeinde Schopfloch an.
Das Theaterspielen beim SV Oberiflingen reicht laut Joos bis in die 1940er-Jahre zurück. Unter den vielen Besuchern, die die Schopflocher Halle füllten, verfolgten neben Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Klaas Klaassen sowie die Ortsvorsteher Andreas Zeller (Oberiflingen) und Hermann Schwizler (Unteriflingen) die Theateraufführung.
Zum Auftakt zeigten die C-Mädchen nochmals ihre bereits für die Jugendjahresfeier einstudierte Tanzdarbietung.
Beste Unterhaltung gab es schließlich mit "Chaos in der Muckibude". Bei dem Stück wirkten Gerd Killinger, Daniela Winter, Claudia Fischer, Erich Schwizler, Manfred Killinger, Nathalie Killinger, Benjamin Stahl, Julia Schwizler und Tobias Abberger mit. Als Souffleuse und in der Regie unterstützte Verena Winter, während Andreas Stahl für die passenden Outfits Hand anlegte.
Mit den Brüdern Manfred und Gerd Killinger standen nach einer Pause zur Freude des Publikums wieder zwei altbekannte und gern gesehene Laienschauspieler zusammen mit dem bewährten Theaterteam auf der SVO-Bühne. Köstlich, wie Manfred Killinger den homosexuellen Möbeltransporteur mimte oder Gerd Killinger den neuen Besitzer des Fitnesscenters.
In dem Stück haben Jochen (Gerd Killinger) und Petra (Daniela Winter) eine vermeintliche Gaststätte gekauft und wollen diese zusammen mit Jochens Schwester Gabi (Claudia Fischer) wieder in Schwung bringen. Dass der Laden zuvor ein Fitness-Center war, merken die beiden erst kurz vor der Eröffnung. Als der starke Möbelpacker Andy (Erich Schwizler) das gepfändete Inventar anliefert, wird der Irrtum bemerkt. Statt Tischen und Stühlen kommen jede Menge Fitnessgeräte. Da tauchen auch noch die bereits eingestellte Köchin Berta (Susanne Eberhardt), die Stammgäste des Fitness-Centers sowie Petras Mutter Elena (Nathalie Killinger), die fest mit der Eröffnung einer Gastwirtschaft gerechnet hat, auf.
Als Zufallsstar im dritten Akt wurde Dietmar Kübler ausgelost. Er musste sich mit dem homosexuellen Möbelpacker auseinandersetzen. Beim Happy End lagen sich drei Paare in den Armen. Außerdem war eine Gastwirtschaft entstanden, in der man trotz guten Essens nicht an Gewicht zunimmt. Jede Menge Situationskomik und glänzende Leistungen der Schauspieler sorgten für herzhaftes Lachen und entsprechende Begeisterung im Publikum.
Im Anschluss an die Aufführung öffnete die Weinlaube ihre Pforten.